Ohne Kreisläufer Juri Richter tritt der HC Empor die Reise nach Oranienburg an. Ein grippaler Infekt setzt den 21-Jährigen außer Gefecht. Darüber hinaus müssen die Rostocker Handballer noch bis voraussichtlich Februar auf Finn Scheminski (Schulterverletzung) verzichten.
Ungeachtet der beiden Ausfälle „wollen wir unseren Trend fortsetzen“, kündigte Empor-Coach Michael Jacobsen mit Blick auf das Spiel am Samstagabend (6. Dezember) beim Tabellenzwölften Oranienburger HC an.
Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit Ricardo Magalhães, der in der vergangenen Saison noch in Dienstag des HCE stand. „Ich schätze ihn als Freigeist ein. Wir müssen ihn gut in den Griff bekommen, damit er nicht aufdreht. Von der individuellen Qualität ist das ein sehr guter Drittliga-Spieler“, urteilte Jacobsen über den Portugiesen.
Der OHC hatte sich nach der 40:40-Punkteteilung gegen die HSG Ostsee N/G von Cheftrainer Armands Uscins getrennt. Bis zur Verpflichtung eines neuen Coaches hat Sportvorstand und Teammanager Patrick Lehmann das Team übernommen – bislang ohne Erfolg. Die Brandenburger zogen beim Lehmann-Debüt bei der HSG Eider/Harde mit 27:37 den Kürzeren. Am vergangenen Wochenende verpassten sie bei der zweiten Mannschaft des SC Magdeburg (35:36) nur knapp einen Punktgewinn. Dabei überzeugte vor allem Kreisläufer Fabian Plaul, der elf Treffer erzielte und den verletzungsbedingten Ausfall von Kevin Roch vergessen machte.
„Die Oranienburger laufen jetzt ein bisschen mehr und haben andere Spieleröffnungen“, erklärte Jacobsen. Empor sei zwar der Favorit, „aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es leicht wird“, fügte der 41 Jahre alte Däne hinzu.



