Bei den Handballern des HC Empor Rostock zeigt die Formkurve nach oben. Das Team von Trainer Michael Jacobsen will nach den klaren Erfolgen über DHK Flensborg (32:21) und die HSG Ostsee N/G (43:30) auch am Samstagabend (8. November) im Auswärtsspiel gegen die HSG Eider Harde nachlegen.
„Es ist wichtig, in so einem Spiel zu punkten“, meint der Empor-Coach. Ein weiterer Sieg wäre in doppelter Hinsicht wichtig – um den Abstand zu den Spitzenteams nicht weiter anwachsen zu lassen und für Euphorie für den Stadthallen-Kracher am 14. November gegen Eintracht Hildesheim (19 Uhr) zu sorgen.
Obwohl die HSG bislang lediglich eine ihrer fünf Heimpartien gewinnen konnte, „wird das keine leichte Aufgabe“, meint Jacobsen, der auf einstige Schützlinge wie Sören Hartwich und Hauke Frahm trifft. Die beiden wurden 2019 mit der SG Flensburg-Handewitt deutscher A-Jugendmeister. Die Bilanz spricht für den HCE, der alle bisherigen fünf Pflichtspiele gegen die Schleswig-Holsteiner gewann.
Allerdings müssen die Rostocker verletzungsbedingt auf zwei Spieler verzichten. Julian Pratschner laboriert an einer Schambein-Entzündung. Michael Jacobsen befürchtet, dass der Österreicher seinem Team längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird: „Das wird wohl ein paar Wochen dauern.“
Auch Finn Scheminski fällt bis auf Weiteres aus. Der Linkshänder hat sich im Training am Donnerstagabend (6. November) den rechten Ellenbogen ausgekugelt. Eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.



