Derby-Zeit in der Rostocker Stadthalle: Die Handballer des HC Empor empfangen am Samstag (7. Februar) den Stralsunder HV. Die Partie wird um 17 Uhr angepfiffen und von Empors Hauptsponsor, der Ostseesparkasse, präsentiert. Der HCE, der das Hinspiel mit 32:26 gewonnen hatte, erwartet mehr als 3000 Zuschauer.
Empor-Trainer Michael Jacobsen hofft, dass die große Kulisse seinem Team zusätzliche Energie verleihen wird. Der Däne muss auf Torjäger Elias Gansau verzichten. Der Rückraumspieler hat sich im Training eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Julius Siegler, der sich einen Finger an der linken Hand ausgekugelt hat. „Da habe ich noch ein bisschen Hoffnung, dass er spielen kann“, sagt Jacobsen.
Ungeachtet der personellen Sorgen habe seine Mannschaft „genügend Qualität, um Stralsund zu ärgern und zu schlagen“, ist Jacobsen überzeugt.
Empor und der SHV haben am vergangenen Wochenende Federn gelassen. Der HCE zog bei den Berliner Jungfüchsen mit 27:31 den Kürzeren. Für den SHV war beim 34:38 in Plauen nichts zu holen. Für die Sundstädter war es die erste Niederlage unter Trainer Norman Flödl, der Mitte Dezember die Nachfolge von Silvio Krause angetreten hatte.
Für Flödl ist es ein ganz besonderes Spiel. Der 36-Jährige hatte von Januar 2013 bis 2017 für Empor in der 2. Bundesliga gespielt. „Es waren viereinhalb gute Jahre“, sagte der ehemalige Kreisläufer.
Eintrittskarten für das Derby sind online unter hcempor.de und an der Tageskasse erhältlich.
Das Foyer der Stadthalle öffnet um 15.30 Uhr. Die Ostseesparkasse ist mit einem Stand vertreten. Für die jüngsten Besucher steht eine Hüpfburg bereit. „An unserem Merchandising-Stand bieten wir passend zur Jahreszeit Schals und Mützen an, auch Hoodies und T-Shirts sind erhältlich – aber nur, solange der Vorrat reicht“, sagt Empor-Geschäftsführer Tristan Staat.


