Drittligist tritt beim Tabellen-Zwölften Hamburg-Barmbek an.
Wenn das mal kein spannungsgeladener Abend war. Drittligist MTV Braunschweig hatte sich am vergangenen Wochenende in der Sporthalle Alten Waage hauchdünn gegen den DHK Flensborg durchgesetzt. Mit zwei hart erkämpften Punkten im Gepäck geht es nun zu Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek.
Favoritenrolle? Klar vergeben. „Wir gehen favorisiert ins Spiel, da gibt es nichts schönzureden“, sagt Volker Mudrow. Allein der Blick auf die Tabelle bestätigt die Aussage des MTV-Coaches. Die Braunschweiger stehen auf dem zweiten, die Hamburger auf dem zwölften Rang. MTV: 472 kassierte Tore, Barmbek: 577. Mit 10:24 Punkten trennt den Nordklub lediglich ein Zähler vom Abstiegsplatz.
Größer könnten die Unterschiede also kaum sein. Im Hinspiel hatten Mudrows Schützlinge Barmbek nicht den Hauch einer Chance gelassen (38:23-Erfolg). Der letzte Hamburger Sieg ist beinahe zwei Monate her: Am Nikolausabend hatte man die SC Leipzig II bezwungen. Jüngst sprang immerhin ein Remis gegen den Oranienburger HC heraus.
Noch ist unklar, ob die Braunschweiger mit voller Kapelle in den Norden werden reisen können. Valentin Weyer ist noch immer am Sprunggelenk verletzt, Mika Hoyer quälen seit dem Donnerstag-Training Leistenprobleme. Schlussmann Eike Engelbrecht fehlte zuletzt wegen eines grippalen Infekts beim Training. „Wir müssen kurzfristig entscheiden“, so Mudrow. Der Torwart würde seiner Mannschaft fehlen, schließlich zeigte er – wie schon in diversen Partien zuvor – gegen Flensborg ein teils famoses Spiel. „Eike war der Matchwinner. Aufgrund seiner Paraden in der zweiten Hälfte haben wir noch gewonnen.“
Die MTV-Abwehr überzeugte dagegen nicht, auch der Angriff war zu fehlerbehaftet, unter anderem wurden zwei Siebenmeter verworfen. „Wir haben nicht gut gespielt gegen Flensborg. Wollen wir in Hamburg gewinnen, muss eine Leistungssteigerung her“, so Mudrow.
HG Hamburg-Barmbek – MTV Braunschweig
Samstag, 31.1.2026 um 19:30 Uhr, Sporthalle Langenfort (Langenfort 5, 22307 Hamburg)



