Bei Hamburg-Barmbek hat der MTV Braunschweig wenig Mühe und gewinnt deutlich.
Mit beachtlicher Leichtigkeit fährt Drittligist MTV Braunschweig zwei weitere Punkte ein. Bei Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek gewinnt die Mannschaft von Volker Mudrow mit 30:19, bereits zur Halbzeit war, beim Stand von 13:7, eine Vorentscheidung gefallen.
„Wir sind sehr gut in die Partie gestartet. Die Abwehr stand gut, Niklas Mellmann hat super gehalten“, fasste Kreisläufer Niklas Wolters den Beginn des Kräftemessens mit dem Nordklub zusammen. Da Barmbek zudem kaum Durchsetzungsvermögen zeigte und wenig Wurfglück hatte, kam es zu einer kuriosen Situation: Ihr zweites Tor erzielten die Gastgeber erst in Minute 18!! Eine echte Seltenheit. Braunschweig hatte zu diesem Zeitpunkt neun Mal getroffen. „Wir haben in der ersten Hälfte sehr diszipliniert gespielt“, erklärte Niklas Wolters.
Als der Pausenpfiff beim Stand von 13:7 ertönte, war die Partie gefühlt bereits entschieden. Kaum vorstellbar, dass Barmbek noch ernsthaft würde gefährlich werden können. Und so war es dann auch: Obwohl MTV’s Abwehr im zweiten Durchgang nicht mehr ganz so griffig war und auch im Angriff einige Chancen liegengelassen wurden, war es ein souveräner Braunschweiger Erfolg.
Aufgrund des deutlichen Spielverlaufs ließ Coach Volker Mudrow einige Akteure auf die Platte, die sonst eher weniger Spielzeit bekommen. Kreisläufer Khaled Khemiri etwa bekam viel Einsatzzeit, ebenso Tim Lietz. Und sie machten ihre Sache sehr gut.
In der Tabelle steht Braunschweig weiter auf dem zweiten Rang hinter Eintracht Hildesheim. Die Füchse Berlin können dem MTV in Hinblick auf die Aufstiegsrunde nicht gefährlich werden, da sie als Bundesliga-Reserve nicht in die 2. Liga dürfen. Aue als Vierter hat fünf Punkte Rückstand auf Braunschweig, allerdings auch eine Partie weniger absolviert. Es sieht also gar nicht mal so schlecht aus, erneut die Aufstiegsrunde zu erreichen. Andererseits sind noch zwölf Partien zu spielen – ein langer Weg…
MTV: Niklas Mellmann, Eike Engelbrecht, Timon Serbest; Tim Otto (2), Milan Mazic (4), Jan-Bennet Kanning (2), Philipp Krause (5/5), Lukas Friedhoff, Milan Vuckovic (1), Niklas Wolters, Bela Pieles (5), Melf Hagen (3), Rick Harder (6), Mika Hoyer, Khaled Khemiri, Tim Lietz (2).



