Schnell, rasant, HC Empor! Die Rostocker Handballer haben die Pflichtaufgabe gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa souverän gelöst. Das Team von Trainer Michael Jacobsen verbuchte am Sonntag (15. Februar) am Ende einer temporeichen Drittliga-Partie einen 41:25 (25:11)-Kantersieg.
„Ich bin natürlich zufrieden, dass wir mit 16 Toren Unterschied gewonnen haben. Das war nicht vorherzusehen“, freute sich Jacobsen, der auf den verletzten Torjäger Elias Gansau sowie die erkrankten Marc Pechstein und Tim Uhl verzichten musste.
Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten stand es 5:5. Nach dem 9:7 zogen die Hausherren auf 16:9 davon. Die 800 Zuschauer in der Fiete-Reder-Halle waren begeistert.
Die Abwehr stand stabil und machte die Räume eng. Dahinter ließ Torhüter Leon Mehler zu großer Form auf. Der Schlussmann parierte 20 Würfe und war Ausgangspunkt von etlichen Tempogegenstößen. „Unser Plan, aufs Gaspedal zu drücken, ist aufgegangen“, konstatierte Jacobsen zufrieden.
Lediglich die Anfangsphase der zweiten Hälfte, als die Gäste den Rückstand zwischenzeitlich auf 18:26 verkürzen konnten, gefiel dem Dänen nicht. Doch der HCE fing sich wieder, zog die Zügel an und verbuchte am Ende einen souveränen Erfolg.
Für den HC Empor geht die Punktejagd mit einem Heimspiel weiter. Am kommenden Sonntag (22. Februar, 17.15 Uhr) gastiert der TSV Altenholz in Marienehe. Die Rand-Kieler reisen mit der Empfehlung eines 33:30-Auswärtserfolges über Eintracht Hildesheim an.
HC Empor Rostock: L. Mehler, Wetzel – Costa Dias 5, F. Scheminski 2, Richter 2, D. Mehler 2, Siegler 5, Schütze 5, Reichardt 3, Funke 7/2, Pratschner 5, M. Scheminski 1, Lößner 4.
SV 04 Plauen-Oberlosa: Foluszny, Ebert – Stäglich, Kunst 7/1, Hanisch 5, Jezernik 1, Chobot 1, Schauer 4, Meckel, Becvar 2, Olkowski 3, Malta, Puljic, Naumann 2/1.
7 m: 4/2 – 2/2
2 Minuten: 4 – 3
Zuschauer: 800



