350 Zuschauer sorgten in einer proppenvollen Halle der Berufsbildenden Schule für den würdigen Rahmen des wichtigen Heimspiels der HSG Wittlich. Doch nach dem Spiel stellt sich die Frage: Punktgewinn oder Punktverlust für die Wittlicher Frauen im Spiel gegen den Mitkonkurrenten aus Eddersheim? Wird der Punkt im Kampf gegen den Abstieg reichen?
Das Team von Trainer Thomas Feilen drehte zunächst ein schon fast verloren geglaubtes Spiel, erarbeitete sich eine Drei-Tore-Führung in den Schlussminuten, konnte diese aber nicht über die Zeit bringen. Schon früh hatte Feilen in der ersten Hälfte beide Auszeiten genommen, dennoch lag die HSG 8:13 hinten, verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 11:14.
Aber die Gastgeberinnen gaben nie auf, trafen dreimal in Folge zum 17:17 – und setzten sich schließlich von 22:22 auf 25:22 (53.) ab. Wittlich schafft es aber nicht, den Sack zuzumachen und so kam der ebenfalls abstiegsgefährdete Gegner noch zum Ausgleich.
„Es war das erwartet enge Spiel, in das wir nicht gut reingefunden haben. Im zweiten Spielabschnitt waren wir dann eindeutig die bessere Mannschaft, drehen das Spiel, schaffen es aber nicht, das Ding über die Zeit zu bringen. Sieht man die 60 Minuten war das Remis sicher leistungsgerecht. Leider wissen wir bis heute nicht, wie die Relegation aussehen wird, noch ist alles vage. Allerdings muss man realistisch genug sein, um zu sagen, dass es für Platz 7 jetzt eng werden wird. Doch wir haben noch vier Spiele vor uns und da sind acht Punkte zu gewinnen. Noch sind wir im Rennen und werden bis zur letzten Sekunde Gas geben“, sagte Feilen.
Quelle: HSG Wittlich



