Die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach müssen nach dem deutlichen Heimsieg gegen den TSG Friesenheim in der Vorwoche einen Rückschlag im Kampf um die oberen Tabellenplätze hinnehmen. Mit einem leidenschaftlichen und offensiv sehr guten Auftritt besiegte der Tabellenzehnte TuS Schutterwald die favorisierten Allensbacherinnen mit 35:31 (18:15).
Für Schutterwald, das mitten im Abstiegskampf steckt, sind diese zwei Punkte von enormer Bedeutung. Die Gäste erzielten die ersten beiden Tore der Partie und blieben zunächst bis zur 6. Spielminute in Führung. Dann agierte Schutterwald mutiger und mit mehr Tempo. Der TuS nutzte die Lücken in der Allensbacher Abwehr konsequent und legte nun mehrfach vor. Besonders Katlyn Reymann, Nadja Kaufmann und Elisa Seigel setzten Akzente. Allensbach hielt dagegen, bekam defensiv aber zu wenig Zugriff. Beim Stand von 18:15 wechselten die Teams die Seiten.
In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer in der Mörburghalle 1 zunächst das gleiche Bild. Die Allensbacherinnen versuchten besser ins Spiel zu kommen, aber Schutterwald blieb in Führung. Ab der 40. Minute bauten die Gastgeberinnen diese dann sukzessive weiter bis auf sechs Tore aus. Erst in den Schlussminuten schaffte es der SVA nochmals zu verkürzen, was aber nur noch Ergebniskosmetik war.
Die Enttäuschung im Lager der Allensbacherinnen war sichtbar, wollte man doch an die starke Leistung der letzten Partie anknüpfen. Am kommenden Wochenende ist das Team von Trainer Martin Gerstenecker spielfrei. Das nächste Spiel findet am Samstag, den 14. März, dann wieder in eigener Halle statt. Gegner ist der TSV Ismaning, Anwurf um 19.30 Uhr.
Es spielten:
Petrovic, Huber (Tor); Müller (4/2), Teixeira da Silva (5), Böhler, Bok (3), Schmidt (1), Rinkeviciute (7/4), Strlek, Teusch, Wendel (4), Allgaier (5), Heinstadt (2)



