“Tabellenzweite liegen uns wohl”. So lautete das Fazit der Drittligahandballerinnen des SV Allensbach nach dem furiosen 37:31-Auswärtssieg beim TSV Wolfschlugen.
Die Allensbacherinnen wollten befreit aufspielen, lag die Favoritenrolle nach den jüngsten Ergebnissen doch bei den Gastgeberinnen. Doch genau dieser wurde Wolfschlugen zu Beginn auch gerecht und sorgte für einen Fehlstart des SVA in die Partie. Nach fünf gespielten Minuten stand es bereits 4:0 und diese Situation zwang das gelb-blaue Trainerteam zur ersten frühen Auszeit. Im Anschluss wurde es besser, doch der TSV blieb in Führung. In der 12. Minute traf Katja Allgaier zum 7:6 und brachte ihre Farben bis auf ein Tor heran. Doch vor allem Leni Blessing sorgte dafür, dass der Tabellenzweite die Führung wieder bis auf drei Tore ausbaute. Diese hatte bis zur 27. Minute kurz vor der Halbzeitpause Bestand. Dann trafen die Allensbacherinnen dreimal in Folge und glichen aus, zudem erhielt Antonia Amann auf Seiten der Gastgeberinnen eine direkte Rote Karte. Es war alles wieder offen!
Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte dann der SV Allensbach. Drei Treffer in drei Minuten sorgten für die erste Führung der Gelb-Blauen. Wolfschlugen kam in der 43. Minute bis auf ein Tor heran, doch die Allensbacherinnen hielten leidenschaftlich dagegen und zeigten, was sie als Team auszeichnet. Immer wieder gelang das schnelle Angriffsspiel auf die Nahtstelle in der gegnerischen Deckung. Das 29:25 durch Torhüterin Dajana Petrovic auf das leere Tor des TSV war dann so etwas wie die Vorentscheidung. Näher als auf drei Tore kam Wolfschlugen nicht mehr heran. Viel mehr baute der SVA seine Führung in der Schlussphase aus und gewann auch in dieser Höhe verdient mit 37:31. Erfolgreichste Werferinnen waren Greta Rinkeviciute mit elf und Katharina Bok mit sechs Toren.
Durch den zehnten Sieg in der laufenden Saison springen die Allensbacherinnen wieder auf den 5. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag will das Team von Trainer Martin Gerstenecker dann im Heimspiel gegen den TSV Haunstetten nachlegen, ehe es in die Osterpause geht. Anwurf in der Riesenberghalle ist um 19.30 Uhr.
Es spielten: Imhof, Petrovic (1), Huber (Tor); Müller (3), Teixeira da Silva (3), Bok (6), Schmidt (2), Schuster, Rinkeviciute (11/5), Strlek (3), Teusch (2), Wendel, Allgaier (4), Heinstadt (2)



