Auch im dritten Spiel in Folge haben die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach das Nachsehen. Gegen den Tabellenletzten aus Gröbenzell verloren die Gelb-Blauen denkbar knapp mit 28:29. Dabei hatten die Allensbacherinnen bis zur Halbzeit in Führung gelegen.
Die Gäste mussten kurzfristig auf Rahel Müller verzichten, neben Jule Schuster nun der zweite Ausfall auf Rückraumlinks. Davon liess sich der SVA jedoch nicht beirren. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde, in der sich vor allem die Aussenspielerinnen Greta Rinkeviciute und Kyra Teixeira da Silva treffsicher zeigten, setzte sich das Team von Trainer Martin Gerstenecker auf drei Tore ab (6:9). In der 25. Spielminute stellte Jennifer Heinstadt dann sogar auf 8:13. Bis dato Stand die Defensive sicher und im Angriff spielten die Allensbacherinnen variabel und erzielten unter anderem auch schön herausgespielte Tore über den Kreis. Dann jedoch gelang den Gastgeberinnen ein 3:0-Lauf und bis zur Halbzeitpause kam Gröbenzell bis auf zwei Tore heran.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hielt der SV Allensbach seine Führung. Vor allem das Spiel über den Kreis funktionierte weiterhin sehr gut. Mit zunehmender Spieldauer kam der HCD jedoch wieder besser in die Partie und trat nach dem Sieg am vergangenen Wochenende in Haunstetten selbstbewusst auf. Nach einer Auszeit in der 48. Minute glichen die Gastgeberinnen erstmals wieder aus und gingen in der 50. Minute sogar in Führung. Der SVA zeigte sich unbeeindruckt und legte selbst wieder mit zwei Toren vor. Doch man merkte Gröbenzell an, dass sie das Spiel noch nicht abgeschrieben hatten und sich im Abstiegskampf weiter Luft verschaffen wollten. Drei Treffer in Folge brachten die Gastgeberinnen wieder in Front und diese Ein-Tore-Führung hatte beim Abpfiff Bestand.
Für die Allensbacherinnen doppelt bitter, denn genau mit demselben Ergebnis hatten sie bereits vor zwei Wochen in Kappelwindeck/Steinbach verloren. Zudem verletzte sich mit Miriam Borrmann eine weitere Rückraumspielerin. Nun gilt es die Fasnachtspause zu nutzen, um die Verletzungen auszukurieren und dann mit neuem Schwung in das letzte Drittel der laufenden Saison zu gehen. Die nächste Partie findet in eigener Halle am Samstag, den 21. Februar, gegen die TSG Friesenheim statt. Anwurf ist um 17.30 Uhr.
Es spielten:
Imhof, Petrovic, Huber (Tor); Teixeira da Silva (3), Bok (2), Schmidt (1), Rinkeviciute (7/4), Strlek (3), Borrmann, Teusch (6), Wendel (1), Allgaier (4), Heinstadt (1)


