Am Sonntag, den 10. Mai 2026, gastiert der 1. VfL Potsdam bei den Eulen Ludwigshafen in der traditionsreichen Friedrich-Ebert-Halle. Um 17:00 Uhr wollen die Adler am 31. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga den nächsten Auswärtssieg einfahren, um ihren frisch zurückeroberten vierten Tabellenplatz (41:19 Punkte) zu festigen. Die Partie wird wie gewohnt ab 16:40 Uhr live bei Dyn übertragen.
Die Vorzeichen sind klar: Potsdam geht als Favorit in die Begegnung, während die Eulen Ludwigshafen mit 22:38 Punkten auf dem 14. Platz rangieren. Doch Vorsicht ist geboten, denn für die Pfälzer hat sich die Lage im Tabellenkeller verschärft. Mit nur noch fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge steht die Mannschaft von Trainer Michael Haaß unter Zugzwang und wird in der heimischen „Eulenhalle“ alles in die Waagschale werfen, um den Klassenerhalt endgültig abzusichern.
Nach dem 35:27-Heimsieg gegen den HC Oppenweiler/Backnang ist das Selbstvertrauen im Team von Emir Kurtagic groß. Trotz eines zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstands fanden die Adler dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang zu ihrer Souveränität. Marvin Siemer und Markus Mahr (jeweils sechs Tore) sowie ein starker Frederik Höler mit zwölf Paraden sorgten am Ende dafür, dass die Pflichtaufgabe gelöst wurde. Dustin Kraus betonte: „Die verbleibenden vier Begegnungen wollen wir erfolgreich gestalten.“
Die Eulen Ludwigshafen kommen mit einer bitteren 26:31-Niederlage aus Nordhorn. Trotz einer Führung und eines starken Kreisläufers Lars Röller (5 Tore) brachten sich die Pfälzer durch eine Flut an Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen Abwehrchef René Zobel selbst um den Lohn. Besonders achten muss die Potsdamer Deckung auf Tim Schaller und den Spielgestalter Marc-Robin Eisel. Erfreulich für die Gastgeber: Torhüter Mats Grupe feierte zuletzt nach acht Wochen Verletzungspause sein Kurz-Comeback.
Die Erinnerungen an das Hinspiel im Dezember mahnen zur Wachsamkeit: In der MBS-Arena rettete Jan Grüner erst in letzter Sekunde das 32:32-Unentschieden, nachdem die Adler auch damals einem Sechs-Tore-Rückstand hinterhergelaufen waren. Emir Kurtagic bezeichnete die damalige Torhüterleistung als „desaströs“ und forderte eine kämpferische Steigerung – ein Szenario, das der VfL in der Pfalz von Beginn an vermeiden will.
Um in der hitzigen Atmosphäre der Friedrich-Ebert-Halle zu bestehen, muss der VfL die Defensive stabilisieren und darf sich keine frühen Schwächephasen erlauben. Die Marschroute ist klar: Mit einer konzentrierten 60-Minuten-Leistung wollen die Adler ihre spielerische Überlegenheit nutzen und den Vorsprung auf Verfolger Hagen wahren. Da die Eulen zuletzt Probleme hatten, ihr Momentum über die gesamte Spielzeit zu halten, könnte das hohe Tempo der Potsdamer im letzten Drittel erneut den Ausschlag geben.
Sonntag, 17:00 Uhr – Eulen Ludwigshafen gegen 1. VfL Potsdam. Live bei Dyn: Dyn – Eulen Ludwigshafen – 1. VfL Potsdam | 2. Handball-Bundesliga | 2025/26
Mit Eurem Unternehmen den Handball unterstützen?
Jetzt Sponsor werden



