Am Sonntag, den 12. April 2026, reist der 1. VfL Potsdam zum 27. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga an den Niederrhein. Um 17:00 Uhr treffen die Adler in der Glockenspitzhalle auf die HSG Krefeld Niederrhein. Nach zuletzt zwei enttäuschenden Partien ohne Sieg brennt die Mannschaft von Emir Kurtagic darauf, in der Fremde wieder doppelt zu punkten und den Platz in der oberen Tabellenhälfte zu festigen. Die Begegnung wird wie gewohnt ab 16:40 Uhr live bei Dyn übertragen.
Die sportliche Ausgangslage spricht auf dem Papier eine deutliche Sprache. Der 1. VfL Potsdam rangiert mit 35:17 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und gehört damit weiterhin zur erweiterten Spitzengruppe der Liga. Ganz anders sieht es bei den Gastgebern aus: Die HSG Krefeld Niederrhein belegt mit 14:38 Punkten den 17. Tabellenplatz und steckt somit tief im Abstiegskampf. Doch bereits das Hinspiel hat gezeigt, dass die „Eagles“ vom Niederrhein ein unangenehmer Gegner sind. In einer damals ausverkauften MBS-Arena mühte sich Potsdam im November zu einem 38:34-Arbeitssieg, bei dem Krefeld bis kurz vor Schluss (31:31) Paroli bot und den Adlern alles abverlangte.
Zuletzt musste der 1. VfL Potsdam jedoch einen Dämpfer im heimischen Adlerhorst hinnehmen. Gegen den TuS Ferndorf reichte es am vergangenen Wochenende trotz einer zwischenzeitlichen Führung in der Schlussphase nur zu einem 30:30-Unentschieden. Markus Mahr war mit neun Treffern erneut der beste Schütze, doch ein vergebener Siebenmeter kurz vor dem Ende und ein Gegentreffer in den letzten Sekunden kosteten den Heimsieg. Trainer Emir Kurtagic zeigte sich nach der Partie bedient und kritisierte den Auftritt seiner Mannschaft als „unreif“ – in Krefeld wird nun eine Reaktion erwartet.
Auch die HSG Krefeld Niederrhein blickt auf ein schwieriges Wochenende zurück. Beim VfL Eintracht Hagen unterlagen die Eagles am Gründonnerstag mit 29:37. Zwar hielt das Team von Trainer Mark Schmetz bis zur Pause (16:19) gut mit, scheiterte in der zweiten Halbzeit jedoch an der mangelnden Chancenverwertung und einem überragenden gegnerischen Torhüter. Zudem schwächte sich das Team selbst, als Kapitän Niklas Ingenpaß nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah. Bester Werfer der Krefelder war Julius Rose mit sieben Toren.
Der Spieltag steht zudem unter einem ganz besonderen Motto: Dyn Move Your Sport. Bei dieser Initiative rückt der Nachwuchs in das Rampenlicht. Getreu dem Claim „Heute Talent. Morgen Profi.“ machen Dyn und die Clubs die Nachwuchsarbeit sichtbarer. Fans können hierbei aktiv unterstützen: Wer in seinem Dyn-Profil Handball als Lieblingssportart wählt, sorgt dafür, dass automatisch 10 % der Netto-Abo-Einnahmen in die Nachwuchsförderung der Liga fließen. In Krefeld werden daher nicht nur die gestandenen Profis, sondern auch die „Local Heroes“ von morgen eine Bühne erhalten.
Für die Adler wird es am Sonntag darauf ankommen, von Beginn an die nötige Einstellung an den Tag zu legen. Eine stabile Abwehr um das Torhüter-Duo Grundmann und Höler sowie ein konsequentes Tempospiel werden entscheidend sein, um die zwei Punkte aus Krefeld zu entführen. Nach der Analyse der Fehler aus dem Ferndorf-Spiel gilt es nun, die Konzentration über die volle Distanz hochzuhalten und die individuelle Klasse wieder konsequent auf die Platte zu bringen.
Sonntag, 12. April 2026, 17:00 Uhr – HSG Krefeld Niederrhein gegen 1. VfL Potsdam. Gastspiel in der Glockenspitzhalle. Live bei Dyn: https://www.dyn.sport/event/HSG_Krefeld_Niederrhein_1_VfL_Potsdam_101222



