Das letzte Heimspiel des Jahres wird ein echter Kracher: Am Sonntag, den 21. Dezember um 18:00 Uhr, trifft der 1. VfL Potsdam in der MBS Arena zum 16. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga auf niemand Geringeren als die SG BBM Bietigheim – eines der dominierenden Teams dieser Saison. Gemeinsam mit dem HBW Balingen-Weilstetten führt Bietigheim aktuell die Tabelle an und hat bisher kaum Punkte liegen lassen. Für die Adler bedeutet das: maximale Herausforderung, maximale Motivation. Die Partie wird wie gewohnt ab 17.40 Uhr live bei Dyn übertragen.
Der VfL geht dennoch mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung. Die Leistungen der vergangenen Wochen zeigen deutlich, dass sich die Potsdamer immer stärker stabilisieren – mit einer zunehmend sattelfesten Abwehr, viel Variabilität im Angriff und der nötigen mentalen Widerstandskraft in engen Partien. Gerade in der MBS Arena präsentiert sich der VfL zuletzt als echtes Heimkraftwerk: 36:30 gegen den TV Hüttenberg, 38:34 gegen die HSG Krefeld Niederrhein, 33:30 gegen den TSV Bayer Dormagen sowie das 32:32 gegen die Eulen Ludwigshafen sprechen eine klare Sprache.
Doch auch auswärts hat Potsdam zuletzt regelmäßig Zählbares mitgenommen. Zuletzt unterstrichen die Adler ihre aktuelle Form mit einem starken 40:37-Erfolg beim TV Großwallstadt, bei dem sie dank einer dominanten ersten Halbzeit und großer Nervenstärke eine späte Aufholjagd der Gastgeber abwehrten. Besonders die offensive Durchschlagskraft und die mentale Stabilität in der Crunchtime zeigten einmal mehr, dass der VfL derzeit auch in fremden Hallen reif und selbstbewusst auftritt.
Bereits in dieser Saison standen sich beide Teams gegenüber – und das unter höchster Spannung: In der 1. Runde des DHB-Pokals trafen die Adler Mitte August in Bietigheim auf die SG BBM. In der traditionsreichen Sporthalle am Viadukt entwickelte sich ein intensives und körperbetontes Duell, das der VfL nach großem Kampf nur denkbar knapp mit 24:25 verlor. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit und starkem Comeback im zweiten Durchgang war der Ausgleich in den Schlusssekunden greifbar nahe, doch letztlich entschied eine einzige Aktion über das Weiterkommen.
Doch Bietigheim kommt mit gewaltigem Selbstbewusstsein in die MBS Arena. Die SG spielt bisher eine nahezu makellose Saison, überzeugt mit enormer Konstanz, hoher Qualität in der ersten und zweiten Welle und einer starken Defensivarbeit. Mit aktuell 26:4 Punkten steht die SG BBM verdient an der Tabellenspitze der 2. Handball-Bundesliga. Ein besonders markanter Bestandteil dieser Stabilität: Torhüter Martin Tomovski, der in der vergangenen Saison noch das Potsdamer Tor in der 1. Liga hütete. Nur wenige Teams gelang es bislang, Bietigheim ernsthaft zu gefährden – ein klares Zeichen dafür, wie reif und eingespielt die Mannschaft von Trainer Iker Romero aktuell auftritt.
Im letzten Ligaspiel gegen den formstarken Dessau-Roßlauer HV setzte sich der Tabellenführer vor heimischer Kulisse mit 33:25 durch. Nach ausgeglichenem Beginn zog Bietigheim mit einer stabilen Abwehr und einem starken Torhüterspiel Schritt für Schritt davon und erspielte sich bereits zur Pause eine komfortable Führung. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Schwaben das Geschehen, agierten konsequent im Tempospiel und effizient im Abschluss. Besonders in der zweiten Hälfte stellte die SG ihre Tiefe im Kader und ihre taktische Reife unter Beweis.
Für die Potsdamer bedeutet das: 60 Minuten höchste Konzentration, intensiver Kampf und taktische Präzision. Aber auch die Chance, ein echtes Ausrufezeichen zum Jahresende zu setzen. Ein Heimsieg gegen den Tabellenführer wäre nicht nur ein emotionales Highlight, sondern auch ein Fingerzeig an die Konkurrenz.
Sonntagabend, 18:00 Uhr – 1. VfL Potsdam gegen SG BBM Bietigheim.
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