Die MBS Arena meldet sich zurück – und diesmal wartet ein stimmungsvolles Nikolaus-Heimspiel: Am Samstag, den 6. Dezember, um 19:30 Uhr, empfängt der 1. VfL Potsdam die Eulen Ludwigshafen zum 14. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga. Nach zuletzt drei Heimsiegen in Serie wollen die Adler ihre starke Form vor heimischem Publikum bestätigen. Die Partie wird wie gewohnt ab 19.10 Uhr live bei Dyn übertragen.
Das letzte Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen bot beste Werbung für den Potsdamer Handball. 33:30 hieß es am Ende – ein Erfolg, der vor allem durch einen beeindruckenden 5:0-Lauf kurz vor der Pause eingeleitet wurde. Angeführt von Topscorer Marvin Siemer (7/6), dem dynamischen Tim Hildenbrand (6) und einer stabilen Achse um Jannek Klein, Nicolas Paulnsteiner und Nils Fuhrmann steigerte sich der VfL nach zähem Beginn und brachte den dritten Sieg in Folge souverän über die Zeit. Die Potsdamer behaupten damit Kurs auf die obere Tabellenhälfte und wollen diesen Trend unbedingt fortsetzen.
Auch das jüngste Auswärtsspiel beim HC Oppenweiler/Backnang bestätigte die starke Form der Adler. Beim 38:34 setzte der VfL dank einer variablen Offensive und abgeklärten Phase kurz vor der Pause die entscheidenden Akzente. Nils Fuhrmann (9), Tim Hildenbrand (8) und Spielgestalter Marvin Kix (7) führten ein insgesamt reifes Auftreten an, mit dem Potsdam selbst auf die Tempoverschärfungen des HCOB souverän antwortete. Am Ende stand ein verdienter Erfolg, der den Aufwärtstrend der Potsdamer eindrucksvoll untermauert.
Nun wartet ein Gegner, der trotz Tabellenplatz 15 keinesfalls zu unterschätzen ist: Die Eulen Ludwigshafen. Die Pfälzer stecken zwar im dichten Tabellenkeller – dort trennt aktuell nur wenig die Plätze 12 bis 17 –, doch die Eulen sind bekannt dafür, mit Herz, Hingabe und unermüdlicher Mentalität, um jeden Punkt zu kämpfen. Erst 2021 aus der 1. Bundesliga abgestiegen, verfolgen sie weiterhin ihren Weg aus Talentförderung, Teamgeist und leidenschaftlichem Handball.
Mit Michael Haaß steht seit Oktober ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie, der frische Impulse setzen soll. Die Eulen verfügen über eine Mischung aus Erfahrung und jungen Kräften – darunter der talentierte Torhüter Mats Grupe – und tragen ihre DNA aus vielen emotionalen Abstiegskämpfen weiterhin sichtbar in jeder Partie. Auch ihr traditionsreicher Vereinskern bleibt präsent: Die Handballabteilung der TSG Friesenheim, gegründet 1881, trägt ihre Heimspiele in der Friedrich-Ebert-Halle vor über 2.300 Fans aus.
Besonders interessant: das Wiedersehen von Jannek Klein und seinem Ex-Klub. Jannek Klein, heute wichtiger Bestandteil des VfL-Rückraums, spielte zuvor mehrere Saisons für die Eulen – mit über 150 Toren und mehr als 100 Assists in seiner letzten Saison ein Eckpfeiler des Angriffsspiels damals. Am Nikolausabend wird er seinem Ex-Club erneut gegenüberstehen.
Samstagabend, 19:30 Uhr – 1. VfL Potsdam gegen Eulen Ludwigshafen.
Ein Gegner mit großer Geschichte, viel Herz und einer klaren Mission. Eine Potsdamer Mannschaft in Topform. Und eine MBS Arena, die am Nikolaustag wieder brennen soll. Jetzt noch Tickets sichern: https://vflpotsdam.venuemanager.net/tickets/eulen-25-26


