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34:31 in Emsdetten: VfL Potsdam mit drittem Sieg im dritten Spiel

Der 1. VfL Potsdam hat am Montagabend, dem 14. September 2026, am 3. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga einen 34:31-Auswärtssieg beim TV Emsdetten eingefahren. Vor einer lautstarken Kulisse in der Ems-Halle legte die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic bereits mit einer starken 20:16-Halbzeitführung den Grundstein für den Erfolg. Trotz einer hitzigen Aufholjagd der Gastgeber in der zweiten Hälfte behielten die Brandenburger Adler in der Crunchtime kühlen Kopf und machten den perfekten Saisonstart mit dem dritten Sieg im dritten Spiel perfekt.

Die Partie startete ohne jede Abtastphase als echtes Offensivspektakel. Emsdetten ging vor heimischer Kulisse hochmotiviert zu Werke und suchte vor allem über ihren treffsicheren Rechtsaußen Yannick Terhaer den schnellen Abschluss. Potsdam hielt mit enormem Tempo dagegen: William Reichardt und Florian Budde drückten im Rückraum unermüdlich aufs Gaspedal und setzten spielerische Akzente.

In einer von harten Zweikämpfen geprägten ersten Hälfte fand der VfL offensiv immer wieder die Lücken in der gegnerischen Deckung. Defensiv hatten beide Mannschaften Probleme, Zugriff zu finden, weshalb die Torhüter Oliver Krechel auf Emsdettener Seite sowie Frederik Höler und Maximilian Grundmann im Potsdamer Kasten alle Hände voll zu tun bekamen. In den Minuten vor dem Seitenwechsel spielten die Adler ihre Angriffe jedoch deutlich konsequenter aus als die Hausherren, zogen etwas davon und nahm eine komfortable 20:16-Führung mit in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff mobilisierte der TV Emsdetten in der hitzigen Atmosphäre noch einmal alle Kräfte und blies zur Aufholjagd. Die Führung der Adler schmolz phasenweise dahin, da die Gastgeber nun defensiv aggressiver zupackten. Ab der 40. Minute übernahm beim VfL vor allem Markus Mahr die Verantwortung. Mit insgesamt 7 Toren avancierte er zum sichersten Potsdamer Schützen und hielt sein Team in den kritischen Momenten auf Kurs, während Marvin Siemer und Max Günther über die Außenbahnen wichtige Räume schufen.

In den letzten zehn Minuten stabilisierte sich der Potsdamer Innenblock wieder entscheidend. Torhüter Frederik Höler parierte in wichtigen Momenten (insgesamt 7 Paraden) und leitete schnelle Gegenstöße ein. Unterstützt von Maximilian Grundmann (4 Paraden) im Tor zwang Potsdam die Gastgeber zu überhasteten Abschlüssen. In der Crunchtime bewiesen die Adler die reifere Spielanlage: Während Emsdetten hochkarätige Chancen liegen ließ, spielten die Brandenburger ihre Angriffe diszipliniert aus und brachten den 34:31-Erfolg sicher ins Ziel.

TV Emsdetten: Krechel (9 Paraden), Bolte; Terhaer (9/4), Tobeler (5), Heitkamp (3), Budelmann (3), Damböck (3), Timm (2), Träger (1), Beekmann (1), Jansen (1), Zintel (1), Meuser, Gorpishin, Hasenkamp, Kluwe.

1. VfL Potsdam: Höler (7 Paraden), Grundmann (4 Paraden); Mahr (7/3), Reichardt (6), Budde (5), Siemer (4), Günther (4), Paulnsteiner (3), Bulzamini (1), Savini (1), Hildenbrand (1), Grüner (1), Romei (1), Schröder.

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