Die Handball-Luchse mussten am 24. Spieltag der 2. Alsco Bundesliga Frauen eine Niederlage hinnehmen. Beim ESV 1927 Regensburg unterlag das Team mit 39:32 (20:15). Vor allem in der Defensive ließ man über die gesamte Spielzeit zu viel zu, wodurch sich die Gastgeberinnen immer wieder Vorteile erspielen konnten. 39 Gegentore sind am Ende schlicht zu viel, zumal ein Teil davon durch technische Fehler im eigenen Angriff begünstigt wurde. Die Luchse zeigten über weite Strecken, dass sie mithalten können – am Ende reichte es jedoch nicht.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Luchse ordentlich. Zwar geriet man früh in Rückstand, blieb aber in der Anfangsphase auf Augenhöhe. Nach dem 0:1 durch Tine Hinz hielten Treffer von Hinz (6 Tore) und Nantke Ackmann (6 Tore) die Luchse im Spiel. Auch Finja Harms (5 Tore) und Antonia Pieszkalla (5/2 Tore) sorgten immer wieder für offensive Akzente. Dennoch liefen die Gäste nahezu durchgehend einem Rückstand hinterher.
Regensburg nutzte vor allem die Fehler im Angriff der Luchse konsequent aus. Julika Birnkammer war mit 10 Treffern die prägende Spielerin, unterstützt von Caroline Härtl (5 Tore) und Annalena Kessler (4 Tore). Über Zwischenstände wie 8:4 und 12:10 entwickelte sich eine Partie, in der die Luchse zwar immer wieder den Anschluss suchten, defensiv aber nicht die nötige Stabilität fanden.
Ein entscheidender Moment der ersten Halbzeit war die Auszeit der Regensburgerinnen beim Stand von 15:14 in der 25. Minute. Im Anschluss setzte sich das Heimteam mit mehreren Treffern in Folge ab und stellte bis zur Pause auf 20:15. Dieser Lauf verschaffte Regensburg die nötige Kontrolle über das Spiel.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Die Luchse kamen immer wieder zu eigenen Toren und hielten den Abstand zwischenzeitlich stabil, schafften es aber nicht, das Spiel zu drehen. Regensburg agierte routiniert, nutzte seine Chancen konsequent und ließ die Gäste nicht mehr entscheidend herankommen. Neben Birnkammer setzten auch Melina Hahn (3 Tore) und Lucia Kollmer (3 Tore) wichtige Akzente.
In der Schlussphase fehlte den Luchsen die Konsequenz, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Trotz Kampf und Einsatz gelang es nicht, die Defensive entscheidend zu stabilisieren. Regensburg spielte die Partie kontrolliert zu Ende und ließ keine Zweifel mehr am Ausgang aufkommen.
Am Ende steht eine 39:32-Niederlage, bei der die Luchse über weite Strecken mithalten konnten, sich aber für den Aufwand nicht belohnten. Trainer Dubravko Prelcec sagte nach dem Spiel: „Wir haben heute leider unter unseren Möglichkeiten gespielt. Meine Spielerinnen konnten ihre Aufgaben nicht umsetzen und so geht die Niederlage leider völlig in Ordnung – auch in dieser Höhe.“
Mit Eurem Unternehmen den Handball unterstützen?
Jetzt Sponsor werden

