Der HSV Solingen-Gräfrath stellt die Weichen für die kommende Spielzeit: Zum 1. Juli 2026 wird Lars Faßbender das Amt des Cheftrainers übernehmen. Der 39-jährige A-Lizenzinhaber tritt damit die Nachfolge von Jonas Schlender an und unterstreicht mit seinem Engagement die Ambitionen des Vereins, sich dauerhaft als Top-Adresse in der 2. Handball-Bundesliga zu etablieren.
Mit Lars Faßbender gewinnt der HSV einen Experten, der über fundierte Erfahrungen sowohl im Frauen- als auch im Männerbereich verfügt. Der Familienvater von drei Kindern hat in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass er Mannschaften nachhaltig entwickeln kann. Nach Stationen bei der männlichen Jugend der HG Remscheid und dem TB Wülfrath, den er von der Landesliga bis in die 3. Liga brachte, feierte er beachtliche Erfolge bei den Frauen des Bergischen HC, die er von der Verbandsliga bis in die 3. Liga führte. Zuletzt sammelte er wertvolle Erfahrungen als Chefcoach in der 3. Liga Männer bei der SG Schalksmühle/Halver.
Die Verpflichtung Faßbenders ist ein klares Signal für die strategische Ausrichtung des Vereins. Ziel ist es, den Anspruch als erstklassige Adresse im deutschen Handball-Unterhaus zu festigen und gleichzeitig das Profil als Spitzen-Ausbildungsverein weiter zu schärfen. Besonders die enge Verzahnung zwischen dem Bundesliga-Kader und dem talentierten Nachwuchs soll unter der Leitung des neuen Trainers weiter intensiviert werden.
Geschäftsführer Stefan Bögel: „Wir sind froh, mit Lars Faßbender einen neuen Trainer gefunden zu haben, der perfekt zu unserer Mannschaft passt und der unsere Werte vertritt. Seit der Bekanntgabe des Wechsels von Jonas Schlender haben wir uns mit der Personalie Lars Faßbender beschäftigt. Wir sind uns sicher, dass er nicht nur ein idealer Trainer für uns ist, sondern auch, zusammen mit Co-Trainerin Laura Vasilescu, die Talentförderung beim HSV vorantreiben wird.“
Lars Faßbender: „Ich habe auch während der letzten beiden Jahre, in denen ich gewinnbringende Erfahrungen im professionellen Männerhandball sammeln konnte, den Frauenhandball und im Besonderen auch die tolle Entwicklung des HSV Solingen-Gräfrath verfolgt. Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Aufgabe und hoffe, den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiter zu gehen und mitzugestalten. Besonders die enge Zusammenarbeit mit den Nachwuchsteams und die damit einhergehende Durchlässigkeit hat einen besonderen Reiz, da ich große Freude daran habe, junge Sportler auf dem Weg ihrer Entwicklung zu begleiten. Mit Torwarttrainerin Sam Sklorz habe ich bereits in anderen Vereinen gut zusammengearbeitet und auch die positiven Gespräche mit Laura Vasilescu und Geschäftsführer Stefan Bögel haben meine Entscheidung bestärkt.“
Kontinuität im Trainerteam
Ein entscheidender Faktor für die Zusammenarbeit ist das eingespielte Umfeld. Faßbender trifft beim HSV auf bekannte Gesichter: Gemeinsam mit Co-Trainerin Laura Vasilescu und Torwarttrainerin Sam Sklorz wird er ein Trainerteam bilden, das Kompetenz und Vereinskultur vereint.



