Für die Handball-Luchse endet mit der laufenden Saison die gemeinsame Zeit mit Tine Hinz. Die 22-jährige Rückraumspielerin wird wie geplant in ihre Heimat zurückkehren – ein Schritt, der früh feststand, sich inzwischen aber dennoch anders anfühlt.
Was als zeitlich begrenzte Station im Rahmen ihres Studiums begann, entwickelte sich für die Luchse schnell zu einer echten Verstärkung. Hinz fand sich nicht nur sportlich gut zurecht, sondern wurde auch menschlich rasch Teil der Mannschaft.
„Uns war von Anfang an klar, dass Tine nur für diese Saison bei uns sein wird“, erklärt Geschäftsführer Sven Dubau. „Umso mehr schätzen wir, wie schnell sie sich integriert und welchen Beitrag sie für unser Team geleistet hat.“
Mit 45 Toren und 16 Vorlagen gehört Hinz in ihrer ersten Zweitliga-Saison direkt zu den prägenden Spielerinnen im Luchse-Spiel. Vor allem ihre Entwicklung und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, haben Eindruck hinterlassen.
Auch Cheftrainer Dubravko Prelcec sieht ihren Abgang mit einem weinenden Auge: „Tine hat sich bei uns sehr gut entwickelt und ist zu einer wichtigen Spielerin geworden. Natürlich hätten wir sie gerne länger im Team gehabt.“
Neben ihren sportlichen Leistungen überzeugte Hinz auch durch ihre Einstellung und ihren Teamgeist – Eigenschaften, die sie innerhalb der Mannschaft schnell zu einer festen Größe gemacht haben.
„Ich bin sehr dankbar für die Zeit bei den Luchsen“, sagt Hinz. „Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt und konnte mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln.“
Bis zum Saisonende bleibt noch gemeinsame Zeit – und der klare Wunsch der Luchse, diese erfolgreich zu gestalten.
„Wir lassen Tine nur ungern ziehen, wünschen ihr für ihren weiteren Weg aber nur das Beste“, so Dubau. „Und vielleicht sehen wir uns wieder – ein passendes Trikot hätten wir auf jeden Fall.“



