Die Handball-Luchse und Stine Petersen werden nach der Saison trotz eines ursprünglich bis 2028 laufenden Vertrages getrennte Wege gehen. Die 19-jährige Nachwuchsspielerin hat den Wunsch geäußert, ihren Vertrag vorzeitig aufzulösen, um sich sportlich und persönlich neu zu orientieren.
Stine Petersen war vor der Saison vom Handewitter SV in die Nordheide gewechselt und absolvierte ihre erste Spielzeit in der 2. Bundesliga. In ihren bisherigen Einsätzen erzielte sie 30 Tore und entwickelte sich insbesondere auf der Linksaußenposition hervorragend weiter.
Trainer Dubravko Prelcec bedauert den Abschied: „Das ist sehr schade, denn Stine hat sich auf Linksaußen hervorragend entwickelt und in ihrer ersten Zweitligasaison große Fortschritte gemacht. Sie hat gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Gleichzeitig kann ich ihren Wunsch nach mehr Einsatzzeiten im Rückraum nachvollziehen. Für ihre weitere sportliche Entwicklung wünsche ich ihr alles Gute.“
Geschäftsführer Sven Dubau zeigt Verständnis für die Entscheidung: „Manchmal kommt es anders, als man plant. Wir hatten mit Stine langfristig geplant, aber ich verstehe ihre Gründe und respektiere ihren Wunsch. Sie hat sich hier sehr gut eingebracht und eine starke erste Saison gespielt. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.“
Auch Stine Petersen blickt dankbar auf ihre Zeit bei den Luchsen zurück: „Ich möchte mich bei dem Verein, dem Trainerteam und meinen Mitspielerinnen für eine spannende und lehrreiche Zeit bedanken. Die erste Zweitligasaison war eine tolle Erfahrung für mich. Leider zieht mich das Heimweh und auch die spielerische Ausrichtung wieder näher in meine Heimat. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber sie fühlt sich für mich richtig an.“
Die Handball-Luchse bedanken sich bei Stine Petersen für ihren Einsatz im Luchse-Trikot und wünschen ihr für ihre sportliche und persönliche Zukunft viel Erfolg.



