Mit dem ersten gemeinsamen Training läutete der Hauptstadtclub am gestrigen Donnerstagabend die Vorbereitung auf die neue Zweitligasaison 2025/2026 ein.
Nachdem am Montag bereits das erste Teammeeting stattfand und in den darauffolgenden Tagen die individuellen Sportuntersuchungen in der Berliner Charite und der Physiotherapiepraxis Proximed durchgeführt wurden, sammelte FÜXXE Trainerin Susann Müller gestern erstmals den kompletten Kader in der Halle. Es fehlt jedoch noch Neuzugang Elies Mertens. Die Rechtsaußen wurde von Nationaltrainer Christopher Nordmeyer für die U19 EM vom 9.-20. Juli in Montenegro nominiert und wird somit die ersten Wochen fehlen.
Auf die sieben Abgängen im Mai folgen die Zugänge der beiden Torfrauen Zoe Ludwig (HSG Blomberg-Lippe) und Danique Trooster (Buchholz-Rosengarten), Linkshänderin Nina Strohmeier (Bad Wildungen), Naomi Conze (Werder Bremen), Saskia Wagner (Mainz 05), Rechtsaußen Elies Mertens (Hannover Badenstedt), Moana Thelemann (Thüringer HC 2) und die holländische Rückraumspielerin Nomi In de Breakt (JuRo Unirek VZV). Die FÜXXE verfügen für die lange Saison über einen Kader von 17 Spielerinnen.
Nach einer intensiven Sommerpause, die im Zeichen der individuellen Vorbereitung stand, stehen nun in den kommenden Wochen zahlreiche Highlights und Vorbereitungseinheiten auf dem Programm, um die Mannschaft optimal auf die neue Spielzeit einzustimmen. Dazu gehören neben den Lauf-, Kraft- und Handballeinheiten, auch zwei hochkarätige Testspiele gegen die Erstligisten Halle-Neustadt und Thüringer HC. Zudem nehmen die Berlinerinnen an zwei Vorbereitungsturnieren in Kirchhof (2./3. August) und Neckarsulm (9./10. August) teil. Auch außerhalb der Halle stehen einige Teamaktivitäten auf dem Programm.
Im August startet der Hauptstadtclub dann in der 1. Runde des DHB-Pokals auswärts gegen den HC Rödertal offiziell in die neue Saison. Spieltermin hierfür ist der 22. oder 24.8. Das erste Spiel in der Liga, seit dem 1.7. firmiert als „Alsco 2. Handball Bundesliga Frauen“, bestreiten die SPREEFÜXXE wie im vergangenen Jahr vor heimischer Kulisse gegen den Bergischen HC (Samstag, 30.08.).
Nicht nur der Name der Liga ist neu, sondern auch einige Gegner. Die Absteiger Mainz-Bretzenheim, Bad Wildungen und Ketsch werden durch die Aufsteiger Rostock, Freiburg und Kirchhof ersetzt. Den Platz von Zweitligameister und Aufsteiger Halle-Neustadt nimmt Erstligaabsteiger Leverkusen ein. Eine weitere Neuerung: die Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land bedingt eine mehrwöchige ungewohnte Pause im November und Dezember, sowie daraus resultierend elf Spielen ohne Unterbrechung ab dem 20.12.



