Die HL Buchholz 08-Rosengarten steht vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison 2025/26 in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen. Für die Luchse geht es am Samstag in die Hauptstadt zu den SPREEFÜXXEN Berlin.
Während die meisten Entscheidungen in der Liga bereits gefallen sind, bleibt der Kampf um Platz zehn weiter spannend. Waiblingen, Mainz und Freiburg kämpfen noch um die Platzierung, die zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigt. Die Berlinerinnen haben sich derweil bereits die Teilnahme an der Relegation gegen Halle gesichert, hoffen aber weiterhin auf die kleine Chance auf den direkten Aufstieg. Dafür müssten die Leipzigerinnen in ihren verbleibenden Spielen gegen Lintfort und Mainz noch Punkte liegen lassen.
Die SPREEFÜXXE mussten zuletzt allerdings einen Rückschlag hinnehmen. Bei der TG Nürtingen unterlag das Team von Trainerin Susann Müller mit 30:32. In einer intensiven Partie hielten die Berlinerinnen lange dagegen, leisteten sich in der Schlussphase jedoch zu viele Fehlwürfe. Trotz der Niederlage zeigte sich Müller stolz auf die Entwicklung ihrer Mannschaft und lobte insbesondere die defensive Leistung gegen das offensive 7-gegen-6-Spiel der Nürtingerinnen.
Die Luchse reisen dagegen mit Rückenwind nach Berlin. Am vergangenen Wochenende feierte das Team von Trainer Dubravko Prelcec einen überzeugenden 34:23-Heimsieg gegen die SG 09 Kirchhof. Vor allem defensiv präsentierten sich die Nordheiderinnen stark und zeigten über 60 Minuten eine konzentrierte Leistung. Beste Werferin war Finja Harms mit neun Treffern, während Torhüterin Anja Rossignoli mit zahlreichen Paraden erneut zu den Leistungsträgerinnen gehörte.
Trotz der guten Leistung bleibt die Personalsituation angespannt. Neben den Langzeitausfällen müssen die Luchse auch weiterhin auf Franziska Fischer und Lucy Saul verzichten. Beide werden verletzungsbedingt in den letzten beiden Saisonspielen nicht mehr auflaufen können.
Luchse-Coach Dubravko Prelcec erwartet dennoch einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft: „Auch wenn es in dieser Saison keinen sportlichen Absteiger gibt, wollen wir mindestens Platz 13 aus eigener Kraft halten. Berlin ist eine starke Mannschaft mit viel Qualität und Aufstiegsambitionen, aber wir wollen dort mutig auftreten und uns bestmöglich verkaufen.“
Für Torhüterin und Mannschaftsführerin Anja Rossignoli wird es eines der letzten Spiele im Trikot der Luchse sein. Die erfahrene Schlussfrau blickt dem Saisonendspurt mit viel Motivation entgegen: „Wir wollen die Saison mit maximalem Einsatz und positiven Erlebnissen abschließen. Gerade gegen ein Topteam wie Berlin wollen wir noch einmal zeigen, was in uns steckt.“
Mit dem Sieg gegen Kirchhof verbesserten sich die Luchse zuletzt auf Tabellenplatz zwölf und wollen diesen positiven Trend nun auch in der Hauptstadt bestätigen.
Anwurf im Berliner „Fuxxbau“ ist um 19:30 Uhr. Die Partie wird kostenpflichtig auf Sportdeutschland.TV / SportEurope.TV übertragen.



