Die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten treiben ihre Kaderplanung weiter voran und sichern sich dauerhaft die Dienste von Eike Hannemann. Die 19-jährige Rückraumspielerin wechselt vom Frankfurter HC zu den Luchsen und unterschreibt einen Vertrag über zwei Jahre. Bereits seit Januar lief die talentierte Linkshänderin per Doppelspielrecht für die Nordheiderinnen auf.
Hannemann zählt zu den auffälligsten Nachwuchsspielerinnen der vergangenen Drittligasaison. Für den Frankfurter HC erzielte sie in 19 Spielen starke 103 Tore und machte damit nachhaltig auf sich aufmerksam. Vor allem ihre Dynamik, ihre Wurfstärke aus dem Rückraum und ihre Qualität im Eins-gegen-Eins sorgten dafür, dass mehrere Vereine auf sie aufmerksam wurden. Die Luchse entschieden sich frühzeitig dazu, die Zusammenarbeit langfristig auszubauen.
Luchse-Cheftrainer Dubravko Prelcec sieht in der jungen Rückraumspielerin großes Entwicklungspotenzial:
„Eike passt perfekt zu unserer Spielidee. Sie bringt viel Tempo, Mut und enorme Qualität im Angriff mit. Schon in den vergangenen Monaten hat sie gezeigt, dass sie trotz ihres jungen Alters Verantwortung übernehmen kann. Ihre 103 Tore in der 3. Liga sprechen natürlich ebenfalls für sich. Wir freuen uns sehr, dass sie sich für unseren Weg entschieden hat.“
Auch Geschäftsführer Sven Dubau bewertet die Verpflichtung als wichtigen Schritt für die Zukunft des Vereins:
„Wir haben Eikes Entwicklung schon länger verfolgt. Sie bringt Ehrgeiz, Mentalität und sportliche Qualität mit. Dass sie sich trotz anderer Möglichkeiten für die Luchse entschieden hat, freut uns sehr und bestätigt unsere Arbeit.“
Hannemann selbst blickt voller Vorfreude auf ihre Zukunft bei den Luchsen:
„Ich habe mich hier vom ersten Tag an unglaublich wohlgefühlt. Die Mannschaft und das Umfeld haben es mir leicht gemacht, anzukommen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr überzeugend und ich glaube, dass ich mich hier sportlich optimal weiterentwickeln kann. Deshalb freue ich mich sehr auf die kommenden zwei Jahre.“
Bereits seit Januar bestand zwischen den Luchsen und dem Frankfurter HC eine enge Zusammenarbeit. Im Rahmen eines Doppelspielrechts sammelte Hannemann erste Erfahrungen im Umfeld der Zweitliga-Mannschaft und konnte sich schnell integrieren. Dabei hinterließ sie sowohl sportlich als auch menschlich einen positiven Eindruck.



