Die Stimmung beim HSV Solingen-Gräfrath könnte derzeit kaum besser sein: ein bärenstarkes Comeback gegen Bremen, die Vertragsverlängerung von Identifikationsfigur Vanessa Brandt und ein gefestigter Platz in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Nun gilt es, diese Energie auch in der Ferne auf die Platte zu bringen.
Was war das für eine Willensleistung am vergangenen Samstag? Trotz eines frühen 4:10-Rückstands ließ sich der HSV nicht aus der Ruhe bringen und drehte die Partie gegen Bremen mit Leidenschaft und Kampfgeist. Dieser Erfolg hat einmal mehr gezeigt: Mit dem HSV ist in jeder Phase des Spiels zu rechnen.
Mit dem VfL Waiblingen wartet ein Gegner, der vor allem in der heimischen Rundsporthalle brandgefährlich ist. Die „Tigers“ verfügen über einen sehr erfahrenen Kader und sind bekannt für ihre körperbetonte Spielweise. Auch wenn die Gastgeberinnen in dieser Saison um Konstanz kämpfen, warnt HSV-Coach Jonas Schlender:
„Waiblingen ist stärker, als es die Tabelle zeigt. Wenn wir ihnen den Platz für ihr Tempospiel lassen, wird es extrem schwer. Wir müssen von der ersten Minute an so präsent sein wie in der zweiten Halbzeit gegen Bremen.“
Ein Schlüssel zum Erfolg wird wieder die Torhüter-Leistung sein. Das Gespann Katja Grewe und Liv-Stine Eckardt hat zuletzt bewiesen, dass es Spiele positiv beeinflussen kann. Ziel ist es, die Kreise von Waiblingens Rückraum frühzeitig einzuschränken und über eine stabile Deckung in die erste und zweite Welle zu kommen.
Auch wenn die Reise in den Süden wieder einige Kilometer auf den Tacho bringt, ist das Ziel klar definiert: Zwei Punkte müssen her, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten, bevor am 4. Februar das wichtige Nachholspiel in Rostock ansteht.
Die Eckdaten zur Partie:
Gegner: VfL Waiblingen (Tigers)
Anwurf: Samstag, 24.01.2026 um 18:00 Uhr
Spielort: Rundsporthalle Waiblingen
Livestream: Live auf Sporteurope.tv



