Was für ein Handballabend in der Klingenhalle! Vor leidenschaftlicher Kulisse lieferten sich der HSV Solingen-Gräfrath und die Füchse Berlin ein intensives, umkämpftes und emotionales Duell, das erst mit dem letzten Wurf entschieden wurde – und schließlich mit einem gerechten 27:27-Unentschieden endete.
Beide Teams starteten konzentriert ins Spiel. Solingen setzte früh Akzente über Sophie Pickrodt und Vanessa Brandt, während die Gäste aus Berlin vor allem durch Naomi Conze und Lucy Gündel ihre Durchschlagskraft zeigten.
Mit großer Entschlossenheit erarbeitete sich Solingen zwischenzeitlich eine knappe Führung. Zur Pause stand ein vielversprechendes 15:13 für den HSV auf der Anzeigetafel.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Berlin nutzte Überzahlsituationen clever, Solingen fand immer wieder die passende Antwort, unter anderem durch starke Kreisanspiele und Rückraumwürfe.
Besonders auffällig war an diesem Abend die starke Leistung von Torhüterin Liv-Stine Eckardt, die in wichtigen Momenten entscheidende Paraden zeigte. Vanessa Brandt bewies zudem große Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt, während Deborah Spatz wichtige Impulse aus dem Rückraum setzte.
n der Schlussphase wurde die Partie schließlich zum puren Nervenspiel. Zunächst brachte Vanessa Brandt den HSV kurz vor Ende erneut in Führung und sorgte damit für ausgelassene Stimmung in der Klingenhalle. Doch wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff erhielten die Füchse Berlin noch einen Siebenmeter, den Leoni Baßiner sicher verwandelte, sodass die Begegnung schließlich mit einem gerechten 27:27-Unentschieden endete.


