Mit einer starken Teamleistung und vielen sehenswerten Aktionen haben die Bundesliga-Frauen des HSV Solingen-Gräfrath ihr Heimspiel in der Klingenhalle klar mit 32:24 (18:13) für sich entschieden. Gegen den TuS Lintfort zeigte die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender über 60 Minuten hinweg eine konzentrierte Vorstellung und setzte sich vor allem in der zweiten Halbzeit entscheidend ab.
Der HSV startete gut in die Partie, konnte sich jedoch zunächst nicht entscheidend absetzen. Lintfort hielt kämpferisch dagegen, sodass es nach ausgeglichenen Anfangsminuten mehrfach unentschieden stand. Erst in der Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen, sich durch eine stabile Abwehr und konsequent ausgespielte Angriffe leicht abzusetzen. Angeführt von einer starken Liv-Stine Eckardt im Tor und variablen Abschlüssen im Angriff ging Solingen mit einer 18:13-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der HSV spürbar das Tempo. Ballgewinne, schnelle zweite Welle und geduldiges Positionsspiel sorgten dafür, dass der Vorsprung kontinuierlich anwuchs. Spätestens beim 26:17 war die Partie vorentschieden. Trotz einiger Wechsel und Rotationen blieb Solingen konzentriert und ließ Lintfort nicht mehr entscheidend herankommen.
Besondere Momente gab es gleich mehrfach: Die erst 16-jährige Luna Külker krönte ihren Einsatz mit ihrem ersten Treffer für die Bundesliga-Frauen zum 32:24-Endstand. Und das nur wenige Stunden, nachdem sie am Nachmittag bereits neun Tore in der B-Jugend-Bundesliga erzielt hatte. Ein beeindruckender Tag für das Nachwuchstalent.
Ebenfalls ein ganz starkes Zeichen setzte Maira Völker bei ihrem ersten Einsatz im HSV-Trikot. Nach ihrem Wechsel im Sommer aus Oldenburg und einer überstandenen Verletzung zeigte sie sofort ihre Klasse: Drei schöne Tore, viel Druck aus dem mittleren Rückraum und mehrere starke Anspiele an den Kreis machten ihren Auftritt zu einem mehr als gelungenen Einstand.
Am Ende stand ein hochverdienter 32:24-Erfolg, der nicht nur zwei wichtige Punkte brachte, sondern auch zeigte, wie viel Qualität und Tiefe im Solinger Kader steckt. Mit dieser Leistung im Rücken kann der HSV selbstbewusst in die kommenden Aufgaben gehen.



