Nachdem das Auswärtsspiel in Rostock am vergangenen Wochenende Sturm “Elli” zum Opfer fiel, brennen unsere Bundesliga-Frauen darauf, die Siegesserie des neuen Jahres fortzusetzen. Am Samstag, den 17.01.2026, gastiert der SV Werder Bremen in der Klingenstadt. Anwurf ist um 18:30 Uhr. Trainer Jonas Schlender sieht die unfreiwillige Pause jedoch gelassen:
„Natürlich hätten wir den Rhythmus gerne beibehalten, aber die Sicherheit ging vor. Wir haben die zusätzliche Zeit genutzt, um noch intensiver an unseren Abläufen zu feilen. Die Mädels sind heiß darauf, endlich wieder vor den eigenen Fans zu spielen.“
Durch die Spielabsage in Rostock ist der HSV zwar vorerst auf den sechsten Tabellenplatz gerutscht, hat aber im Vergleich zur Konkurrenz noch ein Spiel in der Hinterhand und die Top-5 fest im Visier. Mit dem SV Werder Bremen kommt ein echtes Urgestein der 2. Bundesliga nach Solingen. Die Bremerinnen sind für ihren kampfbetonten Handball und ein gefährliches Tempospiel bekannt. Auch wenn die Gäste in dieser Saison mit Leistungsschwankungen zu kämpfen haben, warnt der HSV davor, die Grün-Weißen zu unterschätzen. In der Vergangenheit waren die Duelle zwischen Solingen und Bremen oft von hoher Intensität und knappen Ergebnissen geprägt.
Besonderes Augenmerk wird unsere Defensive auf das Bremer Rückraumspiel legen müssen, um die Kreise der torgefährlichen Hanseatinnen frühzeitig einzuschränken. In der heimischen Klingenhalle soll wieder die Defensive das Fundament bilden. Mit Katja Grewe und Liv-Stine Eckardt im Rücken und einem treffsicheren Angriff, will der HSV von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand nehmen.
Zusätzliche Motivation gibt die aktuelle Nominierung zur Sportlerwahl 2026: Mit der frisch nominierten Hannah Gutzeit und dem Rückenwind durch die gesamte „HSV-Familie“ soll die Klingenhalle am Samstagabend wieder zur uneinnehmbaren Festung werden.



