Die Euphorie nach dem Heimsieg über den VfL Waiblingen bekam am Samstagabend einen Dämpfer: Der HSV Solingen-Gräfrath musste sich in der heimischen Klingenhalle dem HC Leipzig mit 21:26 (10:17) geschlagen geben. Die Gäste nutzten konsequent die Defizite der Solingerinnen aus und legten bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg.
Fehlwürfe und Unsicherheiten kosten den Anschluss
Nach einer kurzen Führung zum 1:0 geriet der HSV schnell ins Hintertreffen. Fehlwürfe, technische Fehler und ein vergebener Siebenmeter von Torjägerin Paulina Uscinowicz spielten Leipzig in die Karten. Die Gäste bestraften Ballverluste eiskalt und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17:10 aus. Zudem überragte Leipzigs Torhüterin Nele Kurzke mit einer Fangquote von 50 Prozent.
Aufbäumen nach der Pause – doch Leipzig bleibt eiskalt
Nach der Halbzeit keimte kurz Hoffnung auf: Die Solingerinnen kämpften sich auf 14:19 heran, doch Leipzig fand schnell zurück zur Dominanz. Beim 14:23 in der 45. Minute war die Partie entschieden. Trotz moralischer Stärke und einer zwischenzeitlichen Verkürzung auf 20:24 reichte es nicht mehr für die Wende – der HC Leipzig nahm verdient beide Punkte mit nach Hause.
HSV: Tor: Liv-Stine Eckardt (8P), Katja Grewe (6P); Feld: Paulina Uscinowicz (4), Jessie van de Ruit (3), Emma Schwitzer (3), Vanessa Brandt (3), Carina Senel (3), Merit Müller (2), Patricia Nikolic (2), Ronja Bühler (1).



