Der HSV Solingen-Gräfrath reitet weiter auf der Erfolgswelle. Vor heimischer Kulisse besiegte das Team von Trainer Jonas Schlender den ESV 1927 Regensburg mit 31:25.
Der HSV startete hochkonzentriert in die Partie. Während die Defensive um die gewohnt starke Katja Grewe Beton anrührte, zeigten sich Deborah Spatz, Vanessa Brandt und Nele Spengler im Abschluss eiskalt. Bereits nach knapp fünf Minuten leuchtete ein 4:0 auf der Anzeigetafel der Klingenhalle. Regensburg brauchte lange, um offensiv überhaupt stattzufinden, und biss sich immer wieder am Solinger Abwehrbollwerk die Zähne aus.
Obwohl die Gäste beim Stand von 5:3 kurzzeitig den Anschluss fanden, ließ sich der HSV nicht aus der Ruhe bringen. Über ein 10:6 (17. Minute) durch Hannah Gutzeit erarbeitete sich der HSV bis zur Pause eine komfortable 16:11-Führung.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die „Bunkerladies“ noch einmal alles. Mit einem schnellen 2:0-Lauf verkürzten die Oberpfälzerinnen auf 16:13 (33.). Doch der HSV hatte die passende Antwort parat: Angeführt von Deborah Spatz und der treffsicheren Mia Bomnüter konterte Solingen postwendend. Mit einem sehenswerten Treffer zum 21:14 (38.) stellte Bomnüter den alten Abstand wieder her und sorgte frühzeitig für eine Vorentscheidung.
Ganz Stark: Die beiden B-Jugendliche Laura Schatton (1 Tor) und Luna Külker (2 Tore) überzeugten durch eine gute Leistung und Ersatzkeeperin Nina Cuerten, die normalerweise bei der 2. Mannschaft in der Oberliga zwischen den Pfosten steht, kam in der Schlussphase kalt von der Bank und fischte mit einer starken Parade direkt den ersten “Schuss” auf’s Tor.
In der Schlussphase ließen die Solingerinnen nichts mehr anbrennen. Selbst als Regensburg versuchte, über Theresa Lettl und Julika Birnkammer noch einmal Druck aufzubauen, brannte nichts mehr an. Den Schlusspunkt setzten Luna Külker und Melina Fabisch.
Stimme zum Spiel: „Wir waren von der ersten Minute an hellwach und haben die Marschroute perfekt umgesetzt. Katja hat uns heute den Rücken freigehalten, und im Angriff haben wir die nötige Geduld bewiesen“, so ein zufriedener Coach Jonas Schlender nach dem Abpfiff.
Mit diesem Sieg festigt der HSV Solingen-Gräfrath seinen Platz in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga und blickt voller Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben.



