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Härtetest gegen Borussia Dortmund: HSV Solingen-Gräfrath gastiert vor Trainingslager in Remscheid

Am kommenden Mittwoch, den 22. Juli 2026, wartet auf die Zweitliga-Handballerinnen des HSV Solingen-Gräfrath ein echtes Highlight der Saisonvorbereitung. Um 19:00 Uhr trifft das Team von Cheftrainer Lars Faßbender in der Remscheider Sporthalle Neuenkamp auf die 1. Damen von Borussia Dortmund. Für Faßbender ist es zudem eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte, da er über viele Jahre als Jugendtrainer für den Co-Gastgeber HG Remscheid aktiv war.

Mit Selbstbewusstsein gegen die Königsklasse

Der HSV Solingen-Gräfrath reist mit reichlich Rückenwind nach Remscheid. In den vergangenen Trainingsspielen zeigte sich die Mannschaft bereits in Torlaune und feierte deutliche Siege gegen den TuS Lintfort (43:31) und den PSV Recklinghausen (37:26). Nun wartet mit dem BVB jedoch ein ganz anderes Kaliber: Die Dortmunderinnen reisen als deutscher Vizemeister, amtierender Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer an.

„Sicherlich ein ganz spannender Abend, um sich vor einer hoffentlich tollen Zuschauerkulisse in Remscheid gegen den deutschen Vizemeister präsentieren zu können“, blickt HSV-Trainer Lars Faßbender voller Vorfreude auf die Partie. „Gegen einen solch starken Gegner testen zu können, ist ein ganz besonderer Reiz, da man nur ansatzweise bestehen kann, wenn man als Mannschaft an das absolute Maximum geht.“

Auch der Veranstalter, die HG Remscheid, freut sich nach dem Vorjahreskracher zwischen Gummersbach und dem BHC auf das nächste hochkarätige Handball-Event in der Region und erwartet unter dem Motto „Bundesliga in Remscheid 2.0“ eine stimmungsvolle Kulisse.

Feinschliff im Trainingslager in Metzingen

Direkt am Tag nach dem BVB-Kracher (Donnerstag) bricht der HSV-Tross in Richtung Süden auf. Im Trainingslager in Metzingen soll der Grundstein für die anstehende Pflichtspielsaison gelegt werden. Neben intensiven Einheiten steht dort am 24. Juli ein weiteres hochkarätiges Testspiel gegen den Erstligisten TuS Metzingen auf dem Programm.

Für Trainer Faßbender bietet das Trainingslager vor allem die Chance, die Neuzugänge und das Teamgefüge nach den ersten drei gemeinsamen Wochen weiter zu festigen:

„Ich erhoffe mir, dass wir als Mannschaft noch enger zusammenrücken können und ich die Eindrücke weiter vertiefen kann. Auch dort wird der Fokus weiter auf der kollektiven Abwehrarbeit liegen, wobei wir in Metzingen auch vermehrt angriffstaktische Bereiche und Themen trainieren und bearbeiten wollen.“

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