Der tschechische Nationalspieler bildet künftig gemeinsam mit Niklas Theiß das Duo im rechten Rückraum
Die HSG Wetzlar schließt für die kommende Saison die Lücke im rechten Rückraum mit dem tschechischen Nationalspieler Tomas Piroch. Der 26-Jährige kommt vom SC DHfK Leipzig und bringt aus seiner Zeit beim polnischen Spitzenklub Wisla Plock auch schon Erfahrung aus der Champions League mit. Der 1,88 Meter große Linkshänder unterschrieb beim mittelhessischen Handball-Bundesligisten einen Zwei-Jahres-Vertrag.
„Ich kenne Tomas noch aus seiner Zeit im Nachwuchs der MT Melsungen und habe seinen Weg über viele Jahre verfolgt. Mit großer Zielstrebigkeit hat er sich Schritt für Schritt weiterentwickelt und bei seinen Stationen im Ausland wertvolle internationale Erfahrung auf höchstem Niveau gesammelt. Umso mehr freut es mich, dass er sich trotz mehrerer attraktiver Angebote aus Deutschland und Europa für uns entschieden hat. Tomas bringt eine hohe Qualität und Stabilität in der Defensive mit und wird gemeinsam mit Nicki Theiß ein starkes Gespann auf Halbrechts bilden. Mit seiner Erfahrung und seiner Mentalität wird er unserer Mannschaft zudem wichtige Impulse geben“, sagt Michael Allendorf, der Geschäftsführer Sport der HSG Wetzlar.
Piroch kam bereits im Alter von 18 Jahren nach Deutschland und gehörte der A-Jugend sowie dem Perspektivkader der MT Melsungen an. Über HC Kriens-Luzern (Schweiz) und dem US Créteil HB (Frankreich) kam der Tscheche 2022 nach Plock, wo er in drei Jahren zwei Mal Pokalsieger und zweimal Meister wurde. Mit der Nationalmannschaft nahm Piroch an den Europameisterschaften 2002, 2024 und 2026 teil, außerdem an der WM 2025.
„Ich freue mich, dass ich weiter in der Bundesliga spielen kann und bedanke mich für das Vertrauen, das die Wetzlarer Verantwortlichen in mich haben. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Michael Allendorf. Er hat mir einen Plan aufgezeigt, in dem es zum einen darum ging, was der Klub vorhat, aber zum anderen auch darum, welche Rolle ich einnehmen soll. Das hat mir gefallen“, so Piroch, der künftig mit der Rückennummer 13 auflaufen wird.




