ThSV Eisenach bleibt punktlos – verliert auch das letzte Turnierspiel 30:39 gegen den TBV Lemgo Lippe
Die Entscheidung über den Sieg beim 3. Wartburg-Cup sollte am dritten Turniertag im Aufeinandertreffen zwischen dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt fallen. Beide hatten ihre vorherigen Turnierspiele gewonnen. Es wurde eine Partie mit Rasse und Klasse, die die Zuschauer in der gut gefüllten Werner-Aßmann-Halle begeisterte. Mit einem knappen 33:32 (16:15) gewannen die Norddeutschen die Partie und den Sieg beim Wartburg-Cup. Benjamin Buric, der Keeper der SG Flensburg-Handewitt, parierte wenige Sekunden vor der Sirene den Ball von Albin Lagergren. Beim Unentschieden wäre der Turniersieg aufgrund des Torverhältnisses an die Elbestädter gegangen.
„Beide Teams wollten dieses Spiel gewinnen. Uns sind zu viele Fehler unterlaufen. Wir haben zu Beginn der zweiten Halbzeit einen 3:0-Tore Lauf nicht fortsetzen können, stattdessen einen 0:3-Tore-Lauf hinnehmen müssen“, blickte SCM-Coach Bennet Wiegert auf die Phase vom 17:19-Rückstand (35.) zur 20:19-Führung (37.), der die Gegentreffer zum 20:22-Rückstand (39.) folgten. „Flensburg war über 40 Minuten die bessere, wir über 20 Minuten in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft“, resümierte Bennet Wiegert. Sein Team habe eine ungewohnt kurze, aber gute Vorbereitung bestritten. „Kein Team weiß so genau, wo es steht. Die ersten Spiele werden es zeigen, wohin der Weg führt. Wir werden die kommende Woche nutzen, Frische und Spitzigkeit sowie den Kopf freizubekommen“, erklärte Bennet Wiegert. Nun steht für sein Team, den deutschen Meister, der Super-Cup an.
Erfolgreichste Werfer in der Partie zwischen dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt waren für die Elbestädter Matthias Musche mit 11 und für die Norddeutschen Emil Jakobsen mit 9 Treffern.
Gastgeber ThSV Eisenach verlor auch das dritte Turnierspiel, unterlag dem TBV Lemgo Lippe mit 30:39 (12:20). Die Wartburgstädter lagen nach 25 Minuten bereits 11:17 hinten. Nach dem Seitenwechsel stabilisierten sie sich. Der ins Tor gewechselte Neuzugang Mats Gruppe parierte 7 Bälle, Felix Montebovi, ein weiterer Neuzugang, setzte auf Linksaußen und vom Siebenmeterpunkt Akzente, war mit 6 Treffern erfolgreichster Werfer seines Teams. Für die Lipperländer wurden Samuel Zehnder mit 7 und Niels Versteijnen mit 6 Treffern notiert.
„Wir haben während der Turniertage gegen Top-Teams gesehen, was uns noch fehlt. Es waren lehrreiche Tage. Das letzte Spiel hinterlässt bei uns eine etwas getrübte Stimmung, doch wir sollten es nicht überbewerten. Während dieser drei Tage haben wir auch gesehen, insbesondere in der Partie gegen den späteren Turniersieger, was schon ganz gut klappt. In der Abwehr stehen wir beim 6 gegen 6 gut. Das Zusammenspiel mit dem Torhüter muss besser werden. Hält der Keeper, wird es für uns leichter“, konstatierte Eisenachs Justin Kurch. „Stehen wir in der Deckung im System, im 6 gegen 6, verteidigen wir langsam auf Bundesliga-Niveau“, fügte Tillman Leu hinzu.
Endstand Wartburg-Cup 2026
- SG Flensburg-Handewitt 6:0 Punkte – 98:92 Tore
- SC Magdeburg 4:2 Punkte – 107:93 Tore
- TBV Lemgo 2:4 Punkte – 101:99 Tore
- ThSV Eisenach 0:6 Punkte – 88:110 Tore
Erfolgreichster Werfer: Matthias Musche (SC Magdeburg): 27 Tore
Th. Levknecht




