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Mammutaufgabe für den Handball Club Hamburg

Am 5. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga reist der HANDBALL CLUB HAMBURG in den hohen Norden zum Duell mit der SG Flensburg-Handewitt. Die Fördestädter sind tadellos in die Saison 2026/27 gestartet und grüßen von der Tabellenspitze.

Flensburg mit perfektem Saisonstart

Auf den Handball Club Hamburg wartet am Sonntag das dritte Auswärtsspiel: das Nordduell gegen den aktuellen Tabellenführer, die SG Flensburg-Handewitt. Die Mannschaft von Cheftrainer Aleš Pajović zeigt sich nach der Sommerpause trotz personeller Veränderungen in überragender Verfassung: Vier Siege aus vier Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Nach dem Abschied von Johannes Golla (MT Melsungen) und Lukas Jørgensen (One Veszprém HC) liegt im Mittelblock noch mehr Verantwortung auf dem 2,03-Meter-Hünen Blaž Blagotinšek. Mit seinen 120 kg zählt der Slowene zu den robustesten Spielern der Handball-Bundesliga und macht seinem Ruf als Abwehrspezialist alle Ehre. Neben ihm stehen mit Emil Bergholt und Arnar Freyr Arnarsson zwei neue Kreisläufer, die für Stabilität in der Defensive der SG Flensburg-Handewitt sorgen sollen – der Schwachstelle in der vergangenen Saison. Mit 1084 Gegentoren (31,9 im Schnitt) kassierte nur GWD Minden mehr Treffer.

Offensiv haben die Fördestädter mit Aymeric Minne einen echten Transfer-Coup gelandet: Der 29-jährige französische Nationalspieler wurde in Diensten des HBC Nantes in der vergangenen Saison zum besten Mittelmann und MVP der französischen Liga gewählt und ergänzt die ohnehin schon mit Topstars gespickte Offensive um Emil Jakobsen, Simon Pytlick und DHB-Nationalspieler Marko Grgic um ein weiteres Prunkstück.

Hamburg will mit Teamgeist die Flensburg-Serie beenden

Die Hölle Nord war für den Handball Club Hamburg in den vergangenen Jahren kein gutes Pflaster: Alle fünf Duelle gingen an die Hausherren. Wie man den aktuellen European-League-Teilnehmer jedoch vor Schwierigkeiten stellen und ihm mit einer guten Tagesform und dem nötigen Quäntchen Glück doch die Stirn bieten kann, zeigten die Hamburger in der vorletzten Saison. Vor ausverkaufter Kulisse in der Barclays Arena und in Sondertrikots anlässlich des letzten Karrierespiels von Johannes Bitter erkämpfte sich Hamburg einen 32:32-Punktgewinn.

Auch wenn die Rollen im anstehenden Duell klar verteilt sind, wird die Mannschaft von HCH-Cheftrainer Torsten Jansen nicht aufstecken und bis zur letzten Minute alles geben, um dem Tabellenführer alles abzuverlangen.

Ein wenig Mut dürfte dem Handball Club Hamburg – trotz des am Ende unglücklichen Ausgangs – das erste Auswärtsspiel der laufenden Saison machen. Bei der TSV Hannover-Burgdorf (aktuell Tabellensechster) zeigten Elias Kofler und Co., wie viel mit Kampfgeist möglich ist, und lagen bis zur 57. Minute noch gleichauf mit den Recken.

Genau diese Leidenschaft und den unbedingten Siegeswillen wird Torsten Jansen am Sonntag auch von seinen Spielern verlangen, um dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Zu sehen gibt es die Partie wie immer live und auf Abruf bei Dyn.

Leon Nowottny – Sommerneuzugang vom THW Kiel – zum anstehenden Spiel: „Uns erwartet ein echter Hochkaräter, eine Weltklasse-Mannschaft, die sich im Sommer nochmal verstärkt hat. So ist die Handball-Bundesliga und wir werden wie immer versuchen, alles reinzuwerfen und wollen uns nicht verstecken.“

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