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In Bietigheim geht’s für die Füchse weiter mit dem Zwei-Tage-Rhythmus

Während das Abschneiden bei der IHF Men’s Club World Championship für die Füchse Berlin nicht wie erhofft verlief, bleiben nur wenige Stunden zum Durchschnaufen. Für die Männer um Trainer Nicolej Krickau geht es von Kairo nonstop in den Süden Deutschlands. Dort wartet am Samstag, 3. Oktober, um 20 Uhr die SG BBM Bietigheim. Die Partie kann live und auf Abruf bei Dyn verfolgt werden.

Auf die Profis der Füchse Berlin wartet das fünfte Spiel innerhalb acht Tagen. Durch den Zwei-Tage-Rhythmus bei der abgelaufenen IHF Men’s Club World Championship stehen die Akteure unter Dauerbelastung. Doch der Spielplan in der Opel Handball-Bundesliga verzeiht keine Pausen. Bereits am morgigen Samstag, 3. Oktober, ist die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau ab 20 Uhr in der EgeTrans Arena gefordert. Dort wartet die SG BBM Bietigheim zum Tanz am 7. Spieltag. Bislang kann der Hauptstadt-Club gegen den Verein aus Baden-Württemberg eine weiße Weste vorweisen. In sieben Pflichtspielen duellierten sich beide Teams in ihrer bisherigen Historie – alle Begegnungen konnten die Füchse für sich entscheiden. Zuletzt trafen die Mannschaften im Mai 2025 aufeinander. Ein 42:30-Heimerfolg sorgte damals für eine gute Stimmung im Fuchsbau.

Nun soll gegen die Bietigheimer ein Sieg in der Ferne gefeiert werden. Alles dafür tun wird unter anderem Lasse Ludwig. Der Torhüter befindet sich derzeit in bestechender Form und wurde beim Auftritt in Ägypten gleich zweimal zum Spieler des Spiels gewählt. Sowohl im Duell gegen One Veszprém HC, wo er 14 Bälle, darunter vier Strafwürfe, parierte als auch gegen E.C. Pinheiros. Dort setzte der ehemalige Jungfuchs am gestrigen Donnerstag noch einmal einen drauf und ließ die Gegner insgesamt 21-mal verzweifeln. Doch auch die SG BBM besitzt mit Martin Tomovski einen guten Schlussmann, der in der Saison 2024/25 für den Füchse-Kooperationsverein 1. VfL Potsdam auflief. In dieser Spielzeit kommt der Nordmazedonier bisher auf 69 Paraden – der zweitbeste Wert im Oberhaus.

Ebenfalls im Kader von Trainer Hartmut Mayerhoffer befindet sich Maxim Orlov. Der Rückraum Linke war ein Teil der Nachwuchsakademie der Berliner und verfügt über unzählige Stunden in der Trainingshalle in Füchse Town auf seinem Konto. Mit den Jungs in Grün wurde er in der A-Jugend zweimal deutscher Meister. 2021 wechselte Orlov zu den Adlern nach Potsdam, erhielt aber bis 2024 weiterhin ein Zweitspielrecht für den Hauptstadt-Club. Inzwischen hat es den ehemaligen Schützling von Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning in den Süden gezogen. Zuletzt fehlte er beim vergangenen Auftritt seines Teams in Magdeburg, konnte aber davor schon 14-Mal ins gegnerische Gehäuse treffen.

In der Opel HBL weisen die Bundeshauptstädter derzeit eine Partie weniger vor. Der Grund dafür ist der zurückliegende Auftritt bei der IHF Club-WM. In diesem Zeitraum, in welchem sich die Akteure in Ägypten gegen Mannschaften des gesamten Globus duellierten, sollte ursprünglich die Begegnung gegen HBW Balingen-Weilstetten absolviert werden. Da diese verschoben wurde, liegt für den amtierenden DHB-Pokalsieger die letzte Partie in der „stärksten Liga der Welt“ inzwischen fast zwei Wochen zurück. Zuletzt behaupteten sich die Spieler um Kapitän Max Darj auswärts beim Bergischen HC mit 37:26. Dahingegen musste der Aufsteiger aus Bietigheim vor einer Woche beim SC Magdeburg eine 24:33-Pleite hinnehmen. Aus der Sicht der Athleten mit dem Fuchskopf-Logo auf der Brust sollen auch nach diesem Auswärtsspiel zwei weitere Pluspunkte auf ihrem Opel-HBL-Konto zu finden sein.

Trainer Nicolej Krickau: „Das wird ein schwieriges Spiel für uns, wie immer wenn wir auswärts in der Opel Handball-Bundesliga gefordert sind. Wir haben jedoch einen großen Glauben in uns selbst. Wir sind überzeugt, dass wir gut vorbereitet sind, obwohl es die fünfte Partie innerhalb acht Tagen ist. Wir freuen uns wieder zurück im Ligaalltag zu sein.“

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