Am Montag macht sich der Tross des mittelhessischen Erstligisten auf den Weg nach Jenbach in Tirol
An diesem Montagmittag ist Handball-Bundesligist HSG Wetzlar ins Trainingslager nach Österreich aufgebrochen. Bis Sonntag beziehen die Mittelhessen ihr Quartier im Gasthaus Hotel Rieder in Jenbach, einem kleinen Ort südlich des Achensees in Tirol.
„Ich freue mich sehr auf die Zeit mit den Spielern und bin dankbar, dass der Verein dieses Trainingslager uns ermöglicht. Gleichzeitig bin ich gespannt, wie es wird. Wir haben zwar schon einige Trainingseinheiten mit der neu formierten Mannschaft hinter uns, aber 24 Stunden am Tag zusammen zu sein, ist immer noch einmal etwas anderes“, erklärt Cheftrainer Frank Carstens.
Bis auf den bei Olympia weilenden Domen Novak und den dritten Torwart Marius Göbner saßen die restlichen 17 Spieler im Bus und machten sich auf die rund 580 Kilometer lange Strecke. Am Montagmorgen kam das Team erstmals wieder in Wetzlar zusammen. In den vergangenen zwei Wochen fand kein Mannschaftstraining statt. Nach Abschluss der ersten Vorbereitungsphase hatten die Spieler noch einmal eine 14-tägige aktive Trainingspause, in der sie individuelle Trainingspläne abarbeiten mussten.
Von jetzt an rücken die handball-taktischen Elemente mehr und mehr in den Mittelpunkt. „Auf der einen Seite müssen wir es jetzt schaffen, die neuen Spieler mit unserem taktischen Konzept weiter vertraut zu machen und auf der anderen Seite nach und nach Automatismen zu bilden“, sagt Carstens.
In Tirol finden in der Regel mindestens zwei Trainingseinheiten am Tag statt. Am Samstagabend findet ein Testspiel beim österreichischen Erstligisten Handball Tirol statt. Das Team von Cheftrainer Christoph Jauernick (ehemaliger Spieler des ThSV Eisenach) war in der abgelaufenen Saison Zweiter der Hauptrunde, schied dann aber im Viertelfinale der Playoffs gegen Linz aus.
Am Sonntag steht nach einer Trainingseinheit am Vormittag die Rückreise nach Wetzlar an.



