Beim Linden-Cup gewinnen die Grün-Weißen in der brütend heißen Stadthalle mit 35:30 gegen den TV Hüttenberg
Die HSG Wetzlar ist erfolgreich in den Linden-Cup gestartet. Der mittelhessische Handball-Bundesligist setzte sich am Dienstagabend in der brütend heißen Stadthalle Linden im ewig jungen Derby mit 35:30 (17:18) gegen den Zweitligisten TV Hüttenberg durch.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekamen die Grün-Weißen schon Mitte der ersten Hälfte die Partie in den Griff und zogen auf 12:9 (18.) durch Paul Kompenhans davon. Nachdem die Wetzlarer einen Siebenmeter und damit die Chance zum 13:9 liegengelassen hatten, verloren sie in der Folge auch den Schwung und gerieten kurz vor der Pause wieder mit 16:18 ins Hintertreffen. Vor allem über den Kreis kassierten sie zu viele Gegentreffer. Immerhin verkürzte Niklas Theiß gegen seine Ex-Kollegen noch vor dem Abpfiff der ersten Hälfte auf 17:18.
Per Siebenmeter brachte Dominik Mappes den Bundesligisten beim 20:19 (35.) erstmals wieder in Führung. Nach dem 24:23 (43.) zog die HSG Wetzlar bis zur 49. Minute mit einem 4:0-Lauf auf 28:23 davon. Anders als in Hälfte eins ließ sich der Bundesligist nun nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen. Der TV Hüttenberg kam noch mehrmals auf drei Treffer heran, vermochte es aber nicht mehr, den Bundesligisten in Gefahr zu bringen.
„Ich habe die Steigerung gesehen, die ich sehen wollte. Im Mittelblock haben wir das im Laufe des Spiels besser in den Griff bekommen und hatten in etlichen Phasen auch die notwendige Hilfe auf der Halbposition. Darauf lässt sich aufbauen, wir wissen aber, dass wir weiterhin noch viel zu tun haben. Trotzdem freue ich mich für die Mannschaft, dass wir dieses Derby gewonnen haben. Denn Siege sind in der Vorbereitung immer wichtig“, sagte Wetzlar Trainer Rúnar Sigtryggsson.
Am Donnerstag treffen die Grün-Weißen um 20.15 Uhr auf den Schweizer Erstligisten Pfadi Winterthur.
Wetzlar: Ravensbergen (1), Bartucz (bis 30.) – Kirschner (5), Mappes (8/4), Theiß (5), Simic (2), Overby (2), Piroch (3), Pehlivan (n.e.), Akakpo, Schoch, Soler, Laeso (3), Löwen (n.e.), Kompenhans (4), Nafea (2).




