Am kommenden Donnerstag, den 5. März, um 19 Uhr steht für den VfL Gummersbach die nächste wichtige Aufgabe in der DAIKIN HBL auf dem Programm. In der heimischen SCHWALBE arena treffen die Oberbergischen bereits zum dritten Mal in der laufenden Spielzeit auf den TBV Lemgo Lippe. Nach zwei Niederlagen in Lemgo sinnt die Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson beim Aufeinandertreffen in der SCHWALBE arena gegen die Ostwestfalen auf Revanche. „Wir haben in der letzten Zeit keine guten Ergebnisse gegen sie erzielt, aber das möchten wir ändern. Mit unseren Fans im Rücken haben wir eine gute Chance dazu“, so VfL-Keeper Dominik Kuzmanović.
Die Lemgoer unter Cheftrainer Florian Kehrmann spielen eine herausragende Saison. Mit 34:12 Punkten steht der TBV aktuell auf Rang vier in der DAIKIN HBL und ist auf Tuchfühlung zu den Top drei der Liga. Vom Zweitplatzierten, den Füchsen Berlin, trennen sie gerade einmal zwei Minuspunkte. Im Kalenderjahr 2026 fuhren die Lipperländer bislang neben zwei ungefährdeten Siegen gegen den HSV Hamburg und den HC Erlangen auch zwei Niederlagen gegen die Rhein-Neckar Löwen sowie Ligaprimus SC Magdeburg ein. „Lemgo ist in dieser Saison eine überragende Mannschaft“, weiß Kuzmanović: „Sie haben keinen Stress und spielen befreit auf. Deswegen müssen wir jede unserer Chancen nutzen und es ihnen schwer machen.“ In den bisherigen beiden Duellen in der Saison 2025/26 gelang dies der Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson nur bedingt. So trafen der VfL und der TBV erstmals bereits am dritten Spieltag aufeinander, als die Gummersbacher zu keinem Zeitpunkt den richtigen Zugriff auf das Spiel fanden und mit 25:31 verloren. Im Achtelfinale des DHB-Pokals scheiterten die Oberbergischen mit 27:30 deutlich knapper an den Ostwestfalen und schieden damit zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren gegen Lemgo aus dem DHB-Pokal aus.
Bezüglich ihrer Formkurve müssen sich die Gummersbacher in der aktuellen Phase keineswegs vor den Lemgoern verstecken. Durch den deutlichen 34:26-Auswärtserfolg am vergangenen Samstag beim THW Kiel wahrte der VfL seine weiße Weste im Jahr 2026. Mit 20 Paraden hatte Kuzmanović großen Anteil an dem dritten Sieg im dritten Spiel: „Der Sieg war sehr wichtig für uns. Wir haben eine überragende Abwehr gestellt und genau das gemacht, was wir vorbereitet haben. Dadurch konnten wir auch den einen oder anderen Gegenstoßtreffer erzielen, was das Spiel für uns deutlich erleichtert hat.“ Nun gilt es das Selbstvertrauen und die Intensität auch ins Spiel gegen Lemgo zu transportieren.



