Der Teilnehmer der EHF European League kam nicht in die Saison, wie sie es erhofft hatten. Zuletzt lebte der Club aber wieder auf. Nach zwei Pflichtspielniederlagen wollen die Füchse Berlin an diesem Sonntag, 7. Dezember, wiederum aber in die Erfolgsspur zurückfinden und zwei Punkte aus Niedersachsen mitnehmen.
Es ist die zweite von drei Auswärtsreisen hintereinander. Am kommenden Donnerstag geht es nach Flensburg, am Vorabend verlor das Team von Trainer Nicolej Krickau bei Kolstad Håndball in der Machineseeker EHF Champions League mit 24:28. Die zweite Pleite in Folge – in der DAIKIN Handball-Bundesliga unterlag man dem TBV Lemgo Lippe – war vor allem auch dem personellen Zustand geschuldet. Mit Mathias Gidsel, Dejan Milosavljev, Nils Lichtlein, Fabian Wiede, Lukas Herburger und Leo Prantner fehlen viele Stützen der Mannschaft. Dennoch versuchten sich auch einige Jungfüchse, doch es geht am heutigen Freitag mit keinem besonders guten Gefühl zurück in die Hauptstadt und am morgigen Samstag nach Niedersachsen.
Die Füchse Berlin sind an diesem Sonntag, 7. Dezember, zum 15. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga zu Gast bei der TSV Hannover-Burgdorf. Anwurf in der ZAG Arena ist um 15 Uhr, DYN überträgt live, auf WELT TV ist die Begegnung ebenfalls frei empfangbar. Ob dann Mathias Gidsel und Dejan Milosavljev wieder im Kader der Hauptstädter stehen, ist aktuell noch fraglich. Es ist bei beiden eine kurzfristige Entscheidung. Bei Lasse Andersson, der sich in Trondheim im Bauchmuskelbereich verletzte, steht eine Diagnose noch aus.
Während die Füchse in der Machineseeker EHF Champions League bei Kolstad verloren, war die TSV Hannover-Burgdorf unter der Woche in der EHF European League gefordert. Am Dienstag gewannen sie ihr abschließendes Gruppenspiel bei TATRAN Presov mit 37:29, hatten also zwei Tage mehr Verschnaufpause. In der DAIKIN Handball-Bundesliga sind die Recken aktuell Tabellenelfter, haben in den vergangenen vier Partien nicht verloren (zwei Siege, zwei Unentschieden). In Leipzig beim Schlusslicht war es zuletzt ein 27:27. Nach dem sechsten Platz in der Vorsaison war die TSV zu Saisonstart hinter ihren eigenen Erwartungen geblieben, nur ein Sieg nach vier Spieltagen. Mittlerweile ist der Club aber wieder in der Spur. Mit Ex-Fuchs Marian Michalczik haben die Hannoveraner den viertbesten HBL-Vorlagengeber in ihren Reihen.
Trainer Nicolej Krickau: „Hannover ist auf dem Weg zurück zu einer guten Verfassung. Im Kader sind langsam alle wieder fit. Wenn sie frisch sind, ist Hannover für jede Bundesliga-Mannschaft eine große Aufgabe.“



