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Füchse-Testspiel gegen Aalborg mit Champions-League-Feeling

Zum zweiten Mal in dieser Woche haben die Füchse Berlin gegen Aalborg Håndbold getestet, das ebenfalls wieder in der Königsklasse vertreten ist. Beim amtierenden Dänischen Meister konnte der Deutsche Pokalsieger an diesem Freitagabend erneut keinen Sieg einfahren, jedoch wertvolle Minuten in der Vorbereitung sammeln.

Vor etwa eineinhalb Jahren, zum Ende der Saison 2024/25, feierten die Füchse Berlin in der Sparekassen Danmark Arena einen historischen Moment: Sie zogen in das TruckScout24 EHF FINAL4 ein. Auch in der vergangenen Spielzeit der Machineseeker EHF Champions League trafen die deutschen Hauptstädter auf Aalborg Håndbold, nun sind es zwei Partien in der Saisonvorbereitung gewesen. Nach dem 36:36-Unentschieden am Mittwoch, als beide Mannschaften in Horsens aufeinandertrafen, war es an diesem Freitagabend in der Heimspielstätte von Juri Knorr und Co. ein 28:30 (12:16), bei dem die Gäste aus Deutschland als Verlierer von der Platte gingen. Die besten Schützen des deutschen Teams waren Mathias Gidsel (sieben Tore) und Tobias Grøndahl (sechs).

Während sich Lasse Ludwig, der Torhüter der Füchse Berlin, früh auszeichnen konnte bei einem Abschluss seines Nationalmannschaftskollegen Juri Knorr in Diensten von Aalborg Håndbold, markierte Lauro Pichiri nach zwei Minuten den ersten Treffer der Partie. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die dänischen Gastgeber in der 12. Minute erstmals in Führung. Zum Ende der ersten Halbzeit hin gelang in der Füchse-Offensive weniger. Obwohl Ludwig immer wieder die Hände ans Spielgerät bekam, zogen die Aalborger etwas davon. In die Pause ging es mit einem 12:16-Rückstand für die Füchse.

Im zweiten Spielabschnitt stand dann Andreas Palicka zwischen den Pfosten und konnte Glanzpunkte setzen. Auch der zweite Neuzugang Frederik Simak überzeugte kurz nach dem Seitenwechsel mit einer Steal-Tempogegenstoßtor-Kombination. Die Berliner waren auch kurz davor, auszugleichen, doch die Chance blieb ungenutzt. Stattdessen konnten sich die Dänen wieder absetzen. Im Duell Dänischer Meister gegen Deutscher Pokalsieger war indes dauerhaft eine gute Intensität für ein Testspiel zu merken, und die Füchse wollten das Ergebnis stetig aufhübschen. Das Minus Vier zog sich bis in die Schlussphase. Inklusive Manndeckung in der Abwehr und einem Palicka-Treffer betrieben die Hauptstädter dann noch Ergebniskosmetik und beendeten die Partie mit einer 28:30-Niederlage.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es in die nächste Vorbereitungswoche. Am Samstag, 15. August, startet der amtierende Pokalsieger dann beim HSG Premium Cup in Nordhorn. Mögliche Gegner dort sind Paris Saint-Germain, der FC Barcelona und die HSG Nordhorn-Lingen. Am 19. August geht es erneut nach Dänemark zum Testspiel bei GOG, die ebenfalls in der EHF Champions League auflaufen.

Trainer Nicolej Krickau: „Das war ein super Testspiel. Wir wussten, dass die Voraussetzungen mit dem anstrengenden Teambuilding auf den Segelbooten gestern und einer Einheit heute Vormittag herausfordernd sein werden. Nichtsdestotrotz war ich super zufrieden mit unserer Einstellung und Abwehr. Dann wissen wir natürlich, dass unser Angriff besser sein muss, individuell sowie kollektiv. Trotzdem haben wir viele gute Sachen mitgenommen. Das Wichtigste war, dass wir einen guten Abschluss einer tollen Woche geschafft haben. Mit dem Gesamtergebnis dieser Tage sind wir super zufrieden und reisen nun nach Berlin, um weiter hart zu arbeiten.“

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