Die Handballsaison 2026/27 befindet sich weiterhin in der Anfangsphase, dennoch lassen die Spitzenspiele nicht lange auf sich warten. Nach dem gelungenen Auftakt in der Opel HBL gegen die MT Melsungen, wartet nun die nächste große Herausforderung auf die Füchse Berlin. Am Donnerstag, 3. September, gastiert das Team von Trainer Nicolej Krickau ab 20.15 Uhr beim SC Magdeburg.
Ein Duell, bei welchem ein Hexenkessel vorprogrammiert ist – und das direkt am 2. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga. Wenn die Füchse Berlin am Donnerstag, 3. September, um 20.15 beim SC Magdeburg zu Gast sind, kommt es gleichzeitig zum Aufeinandertreffen zwischen dem amtierenden Deutschen Pokalsieger sowie dem derzeitigen Deutschen Meister. Dabei hat die Mannschaft um Coach Nicolej Krickau ein großes Ziel: Ein anderes Gesicht zu zeigen als im abgelaufenen Rexel Super Cup. Damit dieses Vorhaben gelingt, benötigen die Bundeshauptstädter die Unterstützung jedes einzelnen Füchse-Fans in der Getec Arena.
Die Anfeuerungen der Berliner Anhänger waren auch in der Begegnung vor zwei Wochen zu hören. Im Münchener SAP Garden mussten die Berliner im ersten Pflichtspiel der Saison durch die 31:38-Niederlage einen Rückschlag hinnehmen. Besonders die Anzahl der Gegentore zu minimieren, wird ein Schlüssel zu einem möglichen Erfolg werden. Wie die Männer aus Sachsen-Anhalt bezwungen werden können, brachten die Berliner Profis im vergangenen TruckScout24 EHF Final zum Ausdruck. Dort kassierte die Defensive um Kapitän Max Darj zwar 35 Bälle ins eigene Tor, aber in der Offensive glänzten die Akteure mit 40 Treffern. Um morgen etwas Zählbares aus der Ottostadt mit nach Hause zu nehmen, wird eine ähnliche Leistung von Nöten sein. Ob dem Hauptstadt-Club dieses Vorhaben gelingt, können alle Handballenthusiasten live bei Dyn sowie im MDR verfolgen.
Beide Vereine präsentierten sich am ersten Spieltag ebenfalls in Siegerlaune. Die Füchse hoben im Duell gegen die MT Meslungen besonders in Durchgang Nummer eins ihre gute Verfassung hervor und konnten nach dem Ertönen der Schlusssirene einen 33:31-Triumph nachweisen. Allen voran Matthes Langhoff war in der Lage, einiges an Selbstvertrauen zu tanken. Der ehemalige Jungfuchs und heutige Nationalspieler netzte die Kugel insgesamt neunmal ins gegnerische Gehäuse ein. Auch Neuzugang Andreas Palicka setzte mit sieben Paraden einige wichtige Akzente. Mit einem Handball-Krimi startete der SCM in die neue Spielzeit der Opel HBL. Durch einen 33:31-Auswärtssieg beim VfL Gummersbach gaben sich die Rivalen keine Blöße. Wer im morgigen Duell der Hochkaräter die Nase vorn hat wird, bleibt mit Spannung abzuwarten.
Trainer Nicolej Krickau: „Wir kennen Magdeburg gut. Aus dem Auftritt im Rexel Super Cup wissen wir, welche Herausforderung vor uns liegt. In Magdeburg wird es noch schwieriger als in München. Trotzdem haben wir das Ziel, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Wir müssen angreifen und haben dort nichts zu verlieren. Wir gehen All-in. Wir haben das vergangene Wochenende noch einmal gut genutzt, um ausreichend Kraft zu tanken. Jetzt freuen wir uns auf einen Hexenkessel.“




