An diesem Mittwochabend haben die Füchse Berlin in der Partie bei GOG Håndbold mit 34:33 (17:16) gewonnen. In der Arena Svendborg kehrten nicht nur drei aktuelle Hauptstädter an ihre alte Wirkungsstätte zurück, einer von ihnen war auch der beste Werfer. Insgesamt war es ein gelungener Abschluss der Sommervorbereitung.
Es war der letzte Härtetest vor dem Rexel Super Cup an diesem Samstag, 22. August, gegen den SC Magdeburg (live bei Dyn). Das letzte Testspiel der Sommervorbereitung fand in der Arena Svendborg bei GOG Håndbold statt. Es war eine Heimkehr für Trainer Nicolej Krickau sowie die Spieler Mathias Gidsel und Tobias Grøndahl. Beide konnten sich auch einige Male in die Torschützenliste eintragen. Mit zehn Toren war der dänische Welthandballer Gidsel der beste Schütze, gefolgt von Matthes Langhoff (acht Treffer). Insgesamt gewann das angereiste Team mit 34:33 (17:16). Bis Freitag bleiben die Füchse nun also noch in Dänemark, ehe es dann nach München geht in die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel der Saison.
Erst nach knapp drei Minuten durften die Fans in der Arena Svendborg den ersten Treffer bestaunen. GOG vollendete per Siebenmeter, kurz darauf brachte Hàkun West av Teigum die Füchse Berlin auf die Anzeigetafel. Weil sein Torhüter Lasse Ludwig erstmals zur Stelle war, war die erste deutsche Führung durch den Torschützen Mijajlo Marsenić fällig. Während Ludwig auch einen Siebenmeter parierte, war es ein Start mit vielen Tempogegenstößen. Während der ehemalige Jungfuchs zwischen den Pfosten weiter stark parierte, war es in Matthes Langhoff ein weiteres Eigengewächs, der den Ball in einer torarmen Anfangsphase im Netz zappeln ließ. In Unterzahl war es wenig später das Ex-GOG-Talent Mathias Gidsel, der das Spielgerät aus artistischer Lage in den Winkel beförderte. Eine erste Halbzeit auf Augenhöhe endete nach diversen Führungswechseln mit 17:16 für die Gäste aus der deutschen Hauptstadt.
Tobias Grøndahl, der vor einem Jahr von GOG an die Spree wechselte, eröffnete derweil den zweiten Durchgang, in dem nicht nur Andreas Palicka das Füchse-Tor hütete, sondern in dem es zunächst auch beim kleinen Vorsprung für die Berliner blieb. Lauro Pichiri bekam dabei wie in der gesamten Vorbereitung viel Zeit in der Abwehrarbeit, Tim Freihöfer zeichnete sich am Siebenmeter-Strich aus. Die Dänen drehten indes den Spielstand auf heimischem Parkett zu ihren Gunsten, was die Gäste allerdings sofort korrigierten. Nach einer Palicka-Parade stellte Kapitän Max Darj auf 27:25 (48.). Der schwedische Kreisläufer spielte sich indes mit Marsenić und Neuzugang Frederik Simak im Innenblock bestens ein. Youngster Julian Kusche bekam ebenfalls wieder seine Minuten und sah nach 60 Minuten ein 34:33 zugunsten der Füchse auf der Anzeigetafel.
Trainer Nicolej Krickau: „Das letzte Testspiel in der Vorbereitung ist vorbei. Es war ein Spiel, in dem wir nicht mit allen Phasen zufrieden waren. Dennoch war es ein Sieg gegen einen harten Gegner. Das war ein schönes Erlebnis mit der vollen Halle hier. Diese Energie zu bekommen, ist immer schön. Jetzt freuen uns wir riesig auf das erste Pflichtspiel am Samstag, wohin der Blick geht und worauf der Fokus liegt.“




