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Füchse-Erfolg gegen Paris sichert Finaleinzug

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte sind die Füchse Berlin als Teilnehmer beim HSG Premium Cup vertreten. Im Halbfinale am heutigen Samstagnachmittag konnten sich die Hauptstädter gegen Paris Saint-Germain durch ein 31:28 (14:10) das Ticket für das morgige Endspiel sichern.

Weiterhin wichtige Minuten in der Vorbereitung sammeln und sich ein gutes Gefühl im Hinblick auf das erste Pflichtspiel erarbeiten – so lautete die Devise für die Füchse Berlin an diesem hochsommerlichen Samstagnachmittag. Dass dabei im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain noch gleichzeitig der Finaleinzug perfekt gemacht wurde, rundete den gelungenen ersten Tag beim HSG Premium Cup ab. Mathias Gidsel mit zwölf Toren und Matthes Langhoff, der die Kugel insgesamt sechsmal einnetzte, präsentierten sich beim 31:28 (14:10) als die beiden besten Schützen des Deutschen Pokalsiegers. Hervorzuheben ist jedoch klar Andreas Palicka, der mit seinen zwölf Paraden seine ehemaligen Teamkollegen aus Paris ein ums andere Mal zum Verzweifeln brachte.

Direkt mit der ersten nennenswerten Aktion der Begegnung gab der Neuzugang im Berliner Tor die Richtung vor und parierte Abschluss Nummer eins des Französischen Meisters. Gidsel vollendete den darauffolgenden Gegenstoß und markierte gleichzeitig die nächsten drei Treffer für sich. Erst beim Stand von 4:0 kassierte das Team von Trainer Nicolej Krickau das erste Gegentor. Sechseinhalb Minuten waren zu diesem Zeitpunkt bereits vergangen. Palicka, der von 2022 bis 2025 bei PSG aktiv war, drückte dem Aufeinandertreffen besonders in der Anfangsphase seinen Stempel auf und stellte immer wieder seine Klasse unter Beweis. Besonders aufgrund des Zusammenspiels zwischen der Defensive und dem schwedischen Schlussmann gingen die Füchse mit einem 14:10 in die Halbzeitpause.

Auch im zweiten Durchgang bewiesen die Männer in den roten Auswärtstrikots ihre bereits jetzt gute Form vor dem Saisonstart. Während der Angriff nach dem Wiederanpfiff noch etwas stockte, ließ sich der Rückraum in Form von Matthes Langhoff, Tobias Grøndahl sowie Gidsel nicht verunsichern. Mit Geduld wurden im Positionsangriff immer wieder Lösungen gefunden, sodass eine Viertelstunde vor dem Spielende ein 23:19 auf der Anzeigetafel zu erkennen war. Über die kompletten 60 Minuten gerieten die Berliner nicht einmal in Rückstand. Dies lag unter anderem daran, dass auch Lasse Ludwig sich in den letzten acht Minuten nochmal mit zwei Paraden auszeichnen durfte. Den Schlusstreffer markierte Gidsel zum 31:28.

Nach dem Finale am morgigen Sonntag, in welchem die Hauptstädter um 16.30 Uhr entweder auf den FC Barcelona oder auf die HSG Nordhorn-Lingen treffen werden (live bei Dyn), starten die letzten Tage der Saisonvorbereitung. Am Mittwoch, 19. August, bestreiten die Füchse auswärts bei GOG Håndbold ihr letztes Testspiel. Drei Tage später bietet sich den Berlinern die Chance auf den ersten Titel in der neuen Spielzeit. Im Rexel Super Cup wartet am Samstag, 22. August, ab 18 Uhr der SC Magdburg. Gespielt wird im Münchener Sap Garden.

Trainer Nicolej Krickau: „Wir sind mit dem heutigen Spiel durchaus zufrieden. Besonders happy waren wir über die Aggressivität von Matthes Langhoff und Tobias Grøndahl. Auch die Leistung von Andreas Palicka, besonders in der ersten Hälfte, war sehr gut. Allgemein unsere Abwehr stand in Durchgang Nummer eins sehr stabil. Beide Seiten wurden zudem von der Wärme in der Halle beeinflusst, was sich im Laufe der Begegnung auf die Qualität der Partie ausgewirkt hat. Grundsätzlich war das aber ein zufriedenstellender Auftritt von uns.“

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