Minuten nach der Pause waren entscheidend
Nach einem guten Start in die Begegnung verlieren die TUSSIES das Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Bensheim/Auerbach vor 1.272 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 30:37. Das Team von Miriam Hirsch konnte das Spiel bis zur Pause offen gestalten, ehe die Gäste Tor um Tor davonzogen und ihre individuellen Qualitäten ausspielten.
Im Nachholspiel des 5. Spieltags der Alsco HBF mussten sich die TUSSSIES Metzingen in der Tübinger Paul Horn-Arena der HSG Bensheim/Auerbach mit 30:37 (16:18) geschlagen geben. Dabei starteten die Pink Ladies nahezu optimal in die Partie. Nach knapp sieben gespielten Minuten lag das Team von Trainerin Miriam Hirsch mit 4:1 in Front. Die Ausbeute in der Offensive passte, Marie Weiss glänzte im Tor bereits mit mehreren Paraden und hinzu kamen diverse technische Fehler der Flames.
Das sollte sich anschließend ändern, denn mit einer frühen Auszeit griff Bensheims Trainerin Ilka Fickinger ein und stoppte damit den Lauf der TUSSIES. Anschließend kam es über die Spielstände von 5:2 und 6:4 zum Ausgleich von 6:6 (12. Minute). Auch wenn in der Folgezeit Metzingen weiterhin vorlegen konnte gelang den Flames in Minute 23 beim 12:13 die erste Führung. Die Begegnung blieb bis zur 27. Minute und dem Spielstand von 16:16 weiterhin ausgeglichen.
Letztendlich gingen die Gäste dennoch mit einer 16:18-Führung in die Pause.
Spielentscheidende Phase
Der erste Ball in Hälfte zwei gehörte den Flames und diese nutzten dies direkt zur erstmaligen drei Tore Führung. Metzingen scheiterte anschließend am Gebälk und Bensheim zog durch weitere Treffer auf 16:21 davon. Nicht nur das schnelle Umschaltspiel, sondern auch die Tore von Nina Engel (insgesamt neun Treffer) waren es in dieser Phase, die für eine gewisse Vorentscheidung sorgten.
Auch wenn beim 20:24 im Metzinger Lager nochmals Hoffnung aufkeimte, so zog Bensheim anschließend mit einem 4:1-Lauf davon. Zwar stemmten sich die TUSSIES weiterhin gegen die drohende Niederlage, Miriam Hirsch setzte mit Auszeiten neue Impulse, doch schlussendlich war das Team aus Südhessen an diesem Tag schlichtweg cleverer und damit eine Nummer zu groß.
Die beste Werferin der Metzingerinnen, Charlotte Cholevová – trug sich insgesamt acht Mal in die Torschützenliste ein – und auch TUSSIES-Keeperin Marie Weiss, die sich im letzten Spielviertel nochmals mehrfach auszeichnen konnte, setzten zwar weiterhin Akzente, doch am Ende war ein eher deutliches 30:37 als Endergebnis auf der Anzeigetafel abzulesen.
Miriam Hirsch sprach nach der Begegnung davon, dass sie mit der Anfangsphase sehr zufrieden war, doch diese Leistung eben über 60 Minuten benötigt wird. „Vor allem in der Phase nach der Halbzeit waren wir nicht konsequent genug. Wir wollen nun schnell regenerieren, um dann am Samstag unser Punktekonto wieder ausgeglichen zu gestalten.“
Die TUSSIE des Spiels, Charlotte Cholevová, meinte: „Wir haben nun nur eine kurze Pause und wollen am Samstag gegen Buxtehude den phantastischen Fans hier in der Paul Horn-Arena einen Sieg schenken“.
In der Tat geht es für die Pink Ladies bereits am Samstag, den 01. November 2025 in das nächste Heimspiel. Zu Gast ist dann der Buxtehuder SV – Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Tickets für die Begegnung sind noch über die Homepage der TUSSIES unter www.handball- tussies.com erhältlich.
Weigel und Behnke ehrten Teams der Mini WM
In der Halbzeitpause der Bundesligabegegnung gegen die HSG Bensheim/Auerbach ehrten die ehemaligen Nationalspielerinnen der TUSSIES, Maren Weigel und Julia Behnke die erfolgreichen Teams der Mini-WM, welche vor Kurzem in Rottenburg stattgefunden hat. Die beteiligten Mannschaften wurden von den TUSSIES zum Heimspiel eingeladen und die Bestplatzierten für ihre eindrucksvollen Leistungen geehrt.
Endergebnis: TUSSIES Metzingen – HSG Bensheim/Auerbach 30:37 (16:18)
TUSSIES: Weiss, Suba (beide Tor) – Lindemann (4), Tröster (3), Petzold, Klein (3), Franz, Schlegel (3), Sabatnig, Demmel, Bitolo (5), Stumpf, S. Hübner (4), van Vliet, C. Hübner, Cholevová (8)
HSG Bensheim/Auerbach: Fehr, van Beurden (beide Tor) – Thomaier (4), Berger (4), Hurst (5), Engel (9/2), Ehlert (1), Schmelzer (1), Kretzschmar (7), Ziercke (3), Polsz (3/1)
Siebenmeter: 0/1 – 3/3
Zeitstrafen: 0 – 1
Trainer: Miriam Hirsch – Ilka Fickinger
Schiedsrichter: Thomas Kern und Thorsten Kuschel
Zuschauer: 1.272



