Die HSG Bensheim/Auerbach hat das erste Play-off-Spiel der 1. HandballBundesliga Damen gegen den BV Borussia Dortmund mit 34:32 (18:17) knapp verloren. Trotz einer statistisch guten Leistung und eines bitter geführten Kampfes bis zur letzten Sekunde mussten sich die Flames nach einem dramatischen Schlussabschnitt geschlagen geben. Zwei Tore entschieden am Ende über Sieg oder Niederlage – ein Ergebnis, das die Mannschaft und die Fans gleichermaßen enttäuscht zurücklässt.
Ein Spiel auf Messers Schneide
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und körperbetonte Partie, in der beide Teams keine Zentimeter schenkten. Die HSG Bensheim/Auerbach zeigte eine kompakte Defensive und nutzte ihre schnellen Konter, um immer wieder gefährlich vor das Dortmunder Tor zu kommen.
Die entscheidenden Momente
Nach der Halbzeit verloren wir an Boden, kämpften uns aber sehr gut zurück, aus 6 Toren Rückstand wurden nur noch 2 Tore Rückstand, aber auf der Zielgeraden hat es nicht mehr ganz gereicht.
„Es ist bitter, wenn man so viel investiert und am Ende mit leeren Händen dasteht“, so Michael Geil, Geschäftsführer. „Aber wir haben heute gezeigt, dass wir mithalten können – und das nehmen wir mit in das Rückspiel.“
Ausblick: Alles ist möglich im Rückspiel
Trotz der Niederlage blickt die HSG Bensheim/Auerbach optimistisch auf das Rückspiel am kommenden Samstag in der Weststadthalle in Bensheim, die bereits zu 90% verkauft ist.
„Wir haben heute gesehen, dass wir mit Dortmund mithalten können. Jetzt geht es darum, die Fehler zu minimieren und vor heimischem Publikum alles zu geben“, betont der Vorstand.
Die Flames hoffen auf die Unterstützung ihrer Fans, die das Team im entscheidenden Spiel zurück in die Play-off-Serie bringen sollen. „Wir werden alles daransetzen, diese Niederlage wettzumachen – und mit unserer Leistung die Fans begeistern“, so Ilka Fickinger.
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